Kühl und nass in die Schulferien

Das Wetter in den Herbstferien: Ein Tag bildet die Ausnahme

Zwei Wochen Herbstferien stehen vor der Tür. Von goldenen Oktober ist das Wetter weit entfernt. Stattdessen ist es in ein Potpourri aus Wind, Regen und Sonne.

In den Ferien schnell ein paar Tage in den Urlaub fahren - egal ob Harz oder Nordsee. Wer in Niedersachsen bleibt, sollte das komplette Sortiment an Kleidung einpacken - von der kurzen Hose bis zum Wintermantel und Handschuhe. Grundsätzlich sind die warmen sonnigen Tage vorbei. Der Oktober zeigt sich um einiges kälter als der Vormonat September.

BundeslandNiedersachsen
HauptstadtHannover
Einwohner7,982 Millionen
MinisterpräsidentStephan Weil

Dazu kommt, die Tage werden kürzer und somit auch kälter. Am 31. Oktober endet dazu noch die Sommerzeit. In den Herbstferien soll es laut wetter.de größtenteils frostfrei bleiben. Grundsätzlich gehen die Temperaturen bis zum Monatsende weiter zurück. Ausnahme: An Halloween, als am Reformationstag kann örtlich das Thermometer an der 20-Grad-Marke kratzen.

Die meiste Zeit ist es zwischen 10 und 16 Grad warm und mehr oder weniger ergiebige Schauer sind immer mal dabei. Wobei die Regenmenge über der des Vorjahres liegen soll. Die Experten prognostizieren zwischen 15 und 22 Regentage. Über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee sind stürmische Windböen nicht ausgeschlossen. Kurz zusammengefasst: typisches Freimarktswetter.

Einen goldenen Oktober wird es in den Herbstferien eher nicht geben.

Wer die Sonne genießen will, sollte sich den Sonnabend im Kalender rot anstreichen. Dann soll die Sonne bis zu sechs Stunden scheinen. An den ersten Herbstferientagen legt die Sonne eine Pause ein und lässt den größtenteils grauen Wolken den Vortritt. Aus ihnen kann es auch mal regnen.

Wer in den Süden Deutschlands fährt, sollte sich auf Schnee und Eis einstellen. In den Mittelgebirgen könnte die Schneefallgrenze bei 800 Meter liegen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass bis auf die Region Harz nicht mit Schnee zu rechnen ist. Es gilt die Faustregel: Je höher die Region, desto wahrscheinlicher, dass Schnee auch liegen bleibt. Aufgrund der fehlenden Gebirge und der warmen Seeluft können Meteorologen den Regionen entlang der Nord- und Ostseeküste, so schnell keine Hoffnung auf Schnee machen.

Oktoberwetter: Eher Nebel statt Sonne

Typisches Oktoberwetter bedeutet Temperaturen um die 9 Grad, Regen von 56 Liter pro Quadratmeter, 108 Sonnenstunden und zunehmende Nebelbildung. Der Regen in den Sommermonaten spiegelt sich auch bei der Honigernte wieder. Deutschlands Imker haben in diesem Jahr deutlich weniger Honig eingeholt als in den Vorjahren. 

Eine Unwetterwarnung für alle Herbst-Urlauber spricht Diplom-Meteorologe Dominik Jung aus. Im östlichen Mittelmeerraum treibt ein „Wettermonster“ sein Unwesen, so der Experte. Ein Tief entwickelt sich wahrscheinlich sogar zu einem Medicane (Hurricane im Mittelmeer). Urlauber sollten Reisen in die Region erst ab Sonntag antreten. *kreiszeitung.de, ist Angebote von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Rene Traut/Imago

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