Verteidiger wollen Jugendforscher im Kirchweyhe-Prozess hören

+
Der wegen heimtückischen Mordes Angeklagte wird zwischen zwei Justizbeamten in den Verhandlungssaal des Landgerichtes in Verden  geführt.

Verden - Im Prozess um den Tod von Daniel S. in Kirchweyhe haben die Verteidiger des Angeklagten den Antrag gestellt, einen Jugendforscher der Uni Bielefeld zu hören.

Der Mann solle ein Gutachten einbringen, inwieweit die tödliche Auseinandersetzung vom März 2013 jugendtypisch gewesen sei, so die Anwälte am Donnerstag vor dem Landgericht Verden.

Der 20-jährige Cihan A. muss sich dort wegen Mordes verantworten. Er soll den Streitschlichter laut Anklage bei einer Auseinandersetzung am Bahnhof in Kirchweyhe mit Tritten getötet haben. Aufgrund der bisherigen Beweislage hat die Kammer in einer Zwischenbilanz angekündigt, dass eine Verurteilung wegen Totschlags oder Mordes nicht infrage komme, weil ein Tötungsvorsatz nicht nachgewiesen werden könne. Ob am Donnerstag wie ursprünglich geplant die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer hielt, blieb zunächst unklar. dpa

Klitschko dreimal am Boden - Joshua siegt durch K.o.

Klitschko dreimal am Boden - Joshua siegt durch K.o.

Bilder vom Mega-WM-Kampf: Joshua siegt gegen Klitschko

Bilder vom Mega-WM-Kampf: Joshua siegt gegen Klitschko

Bayern-Genugtuung in Wolfsburg: Nach 6:0 vorzeitig Meister

Bayern-Genugtuung in Wolfsburg: Nach 6:0 vorzeitig Meister

Einzelkritik: Applaus für Bartels, Junuzovic bleibt blass 

Einzelkritik: Applaus für Bartels, Junuzovic bleibt blass 

Meistgelesene Artikel

Shetland-Pony auf Weide bei Vechta getötet

Shetland-Pony auf Weide bei Vechta getötet

Neue Serie von Geldautomaten-Sprengungen alarmiert Banken

Neue Serie von Geldautomaten-Sprengungen alarmiert Banken

Mann will Drohne bergen und fällt Baum in Naturschutzgebiet

Mann will Drohne bergen und fällt Baum in Naturschutzgebiet

86-Jährige stirbt bei Wohnhausbrand in Loxstedt

86-Jährige stirbt bei Wohnhausbrand in Loxstedt

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion