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Leeres Sportboot löst Suchaktion auf der Elbe vor Cuxhaven aus

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Von: Johannes Nuß

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Der Seenotrettungskreuzer der DGzRS „Hermann Helms“(rechts) vor Cuxhaven (Niedersachsen) daneben das Boot der Wasserschutzpolizei „Bürgermeister Brauer“.
Die Wasserschutzpolizei Cuxhaven (links) und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger suchten eine vermisste Person auf der Elbe vor Cuxhaven. (Symbolbild) ©  Ingo Wagner/dpa

Ein leeres Sportboot auf der Elbe vor Cuxhaven hat am Sonntag Rettungskräfte auf den Plan gerufen. Dabei geht es dem Bootsbesitzer erdenklich gut.

Update vom 20. März 2022, 16:41 Uhr: Ein herrenloses Boot auf der Elbe hat in Cuxhaven einen Großeinsatz diverser Rettungskräfte ausgelöst. Das kleine Sportboot war am frühen Sonntagmorgen, 20. März 2022, ohne Bordmitglieder gesichtet worden, wie die Polizei mitteilte. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass jemand über Bord ins Wasser gefallen ist. Daraufhin wurde eine umfangreiche, mehrstündige Suchaktion auf dem Wasser und an Land eingeleitet – unter anderem mit Rettungskreuzern, Tauchern und drei Hubschraubern.

Vermisste Person: leeres Sportboot treibt auf Elbe vor Cuxhaven

Am frühen Nachmittag gab es dann die Entwarnung: Ein 45-Jähriger wollte bei der Wasserschutzpolizei sein Boot als vermisst melden. Der Besitzer sei „bei bester Gesundheit“ gewesen und „konnte sich die Gesamtumstände um den herrenlosen Verbleib seines Bootes nicht erklären“, teilte die Polizei mit. Gegen ihn wird nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. (dpa)

Erstmeldung vom 20. März 2022, 11:45 Uhr: Cuxhaven – Großalarm auf der Elbe vor Cuxhaven: Rettungskräfte sind aktuell damit beschäftigt, eine vermisste Person im Wasser zu suchen. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf die Wasserschutzpolizei berichtet, sei das Boot am frühen Sonntagmorgen gegen 7:00 Uhr mit laufendem Motor gesichtet worden. Das bestätigte ein Sprecher.

Vermutlich war jemand über Bord ins Wasser gefallen. Mehr als drei Stunden dauert die Suchaktion bereits an. Die Rettungskräfte sind aktuell mit einem großen Aufgebot vor Ort. Wie lange die Suche vor Ort noch dauern wird, ließ sich nicht herausfinden.

Auf der Ems bei Haren hat sich vergangene Woche ein Schiffsunglück ereignet. Ein Frachter und ein Tanker waren zusammengestoßen. Die Wasserstraße ist aktuell blockiert. Im Bremer Ortsteil Hohweg sind in der Nacht zum Sonntag drei Menschen bei einem Feuer in einer Parzelle ums Leben gekommen. Die Polizei ermittelt zur Stunde die Brandursache.

Weitere Polizeimeldungen: Razzia bei der Al-Mustafa-Gemeinschaft und Verbot des Vereins

Wochenlang suchte die Polizei nach einer jungen Mutter aus Bremerhaven – doch lebend fanden sie Ekaterina B. nicht mehr. Der grausame Fall war nun Thema in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY. In der Bremer Neustadt kam es in einem Lokal zu einer Razzia der Polizei. Dabei konnten rund 400.000 Euro Bargeld sichergestellt werden. Es wird ermittelt wegen illegalen Glücksspiels.

Ebenfalls zu einer Razzia kam es in Bremen-Woltmershausen am Donnerstag, 17. März 2022. Wegen des Verdachts auf Nähe zur Terrororganisation Hisbollah wurden die Räumlichkeiten des islamistischen Vereins Al-Mustafa-Gemeinschaft durchsucht. Später sprach Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) ein Verbot gegen den Verein aus. Bei einem Unfall in Stuhr sind am Samstagmorgen vier Personen schwer verletzt worden, eine davon lebensgefährlich. Der Fahrer hatte keinen Führerschein.* kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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