Verlassener Mann gesteht Mordversuch mit Quecksilber

Göttingen  - Mit Quecksilber und Blei hat ein verlassener Ehemann versucht, seine Frau umzubringen. Das hat der 44-Jährige am Montag im Landgericht Göttingen gestanden. Das Wissen für den Mordversuch las er sich im Internet an.

Vor Gericht sagte der Mann aus, er habe es nicht verwinden können, dass seine inzwischen von ihm geschiedene Frau sich trennen wollte. Zunächst habe er giftiges Bleiacetat in Essen und Getränke gemischt, damit seine Frau krank wurde. Dann versteckte er in dem früher gemeinsam bewohnten Haus Quecksilber im Backofen, im Toaster und in Heizkörpern sowie in der Lüftung von Autos. Der Frau ging es dadurch gesundheitlich sehr schlecht. Sie überlebte nach Angaben der Staatsanwaltschaft nur, weil sie sich nicht ständig in ihrem Haus aufhielt, sondern wegen ihrer Beschwerden zeitweise auch in Kliniken.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Rohingya sollen zurück nach Myanmar: Wollen sie das?

Rohingya sollen zurück nach Myanmar: Wollen sie das?

Der Trainings-Mittwoch bei Werder

Der Trainings-Mittwoch bei Werder

Polizei stürmt australisches Flüchtlingslager in Manus: "Sie zerstören alles"

Polizei stürmt australisches Flüchtlingslager in Manus: "Sie zerstören alles"

Wahlen in Palästinensergebieten bis Ende 2018 angekündigt

Wahlen in Palästinensergebieten bis Ende 2018 angekündigt

Meistgelesene Artikel

Brennende Lastwagen in Emstek: LKA übernimmt Ermittlungen

Brennende Lastwagen in Emstek: LKA übernimmt Ermittlungen

Aidshilfe kämpft für angstfreien Umgang mit HIV-Positiven

Aidshilfe kämpft für angstfreien Umgang mit HIV-Positiven

Computermodernisierung macht 135 Polizisten für Fahndungsarbeit frei

Computermodernisierung macht 135 Polizisten für Fahndungsarbeit frei

Steinbruch-Arbeiter möglicherweise bei Sprengung schwer verletzt

Steinbruch-Arbeiter möglicherweise bei Sprengung schwer verletzt

Kommentare