Arbeitskampf

Verdi ruft in Niedersachsen zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst auf

Teilnehmer einer Kundgebung der Gewerkschaft Verdi stehen zusammen.
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Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit mehr als eine Million Landesbeschäftigten fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro monatlich, im Gesundheitswesen sogar 300 Euro mehr. Auszubildende, Studierende und Praktikanten sollen monatlich 100 Euro mehr bekommen. (Archivbild)

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst werden heute in Niedersachsen wieder die Arbeit niederlegen. Sie fordern mindestens fünf Prozent mehr Gehalt.

Bremen/Leer – Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst werden auch am Mittwoch, 17. November 2021, ihre Warnstreiks fortsetzen. Dazu ruft die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihre Mitglieder in Niedersachsen auf, hieß es vom Verdi Bezirk Bremen-Nordniedersachsen in Bremen am Mittwochmorgen. In Niedersachsen sind etwa 229.000 Beschäftigte von der Tarifrunde betroffen. Bereits Dienstag streikten in Niederachsen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, bereits seit Montag auch in Bremen.

Gewerkschaft:Verdi (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft)
Gründung:19. März 2001
Hauptsitz:Berlin
Vorsitz:Frank Werneke
Mitglieder:1.941.071 (Stand: 31. Dezember 2020)

Beteiligen werden sich daran unter anderem die Beschäftigten des Geschäftsbereichs Aurich der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Dazu will man sich um 11:00 Uhr an der Westseite der Johann-Berghaus-Brücke über die Ems in Leer treffen. Wie es heißt, soll die Brücke den gesamten Tag über hochgeklappt und für den Verkehr gesperrt bleiben.

Streiks im öffentlichen Dienst in Niedersachsen und Bremen: Beschäftigte fordern fünf Prozent mehr Lohn

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit mehr als eine Million Landesbeschäftigten fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro monatlich, im Gesundheitswesen sogar 300 Euro mehr. Auszubildende, Studierende und Praktikanten sollen monatlich 100 Euro mehr bekommen.

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), vertreten durch den niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU), wies die Forderungen als unrealistisch zurück. Die zweite Verhandlungsrunde war Anfang November ergebnislos beendet worden. Am 27. und 28. November soll in Potsdam weiter verhandelt werden. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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