Familienstreit wohl Auslöser

30-Jährige in Salzgitter auf der Straße erschossen - Täter gefasst

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Die Polizei ermittelt nach dem Tod einer 30-Jährigen in Salzgitter.

Salzgitter - Eine 30 Jahre alte Frau ist am Montagabend in Salzgitter im Südosten Niedersachsens auf offener Straße erschossen worden. „Sie ist von einem Schuss tödlich verletzt worden“, sagte ein Polizeisprecher.

+++ Update, 14.40 Uhr: Täter gefasst +++
Nach den tödlichen Schüssen auf eine 30-Jährige in Salzgitter ist der mutmaßliche Täter am Dienstag festgenommen worden. Eine Spezialeinheit der Polizei habe den 38-Jährigen im nordrhein-westfälischen Westerkappeln gestellt, teilte die Polizei mit. 

Der Mann steht im Verdacht die 30-Jährige am Montagabend auf offener Straße erschossen zu haben. Eine 32-jährige Begleiterin der Frau wurde ebenfalls von einem Schuss getroffen, ist aber außer Lebensgefahr. Auslöser der Tat war ersten Ermittlungen zufolge ein Familienstreit.

Die Chronik des Verbrechens

Am Montagabend hält ein Auto vor zwei Frauen. Ein Mann steigt aus und schießt mindestens zweimal. Eine Frau stirbt, die andere kommt mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. Der Täter steigt in den Wagen und flieht. Die Fahndung läuft.

Nach tödlichen Schüssen auf eine 30-jährige Frau in Salzgitter am Montagabend ist der Täter weiter auf der Flucht. "Wir sind weiterhin aktiv auf der Suche", sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Derzeit werde nach einem weißen Golf gefahndet. Mit dem Wagen soll der polizeibekannte Mann gegen 19 Uhr in Salzgitter-Lebenstedt unterwegs gewesen sein. Nach Angaben des Polizeisprechers hielt der 38-Jährige vor zwei Frauen an, stieg aus und schoss mindestens zweimal auf sie.

Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt.

Hintergründe unklar

Die 30-Jährige starb, ihre 32-jährige Begleiterin wurde in ein Krankenhaus gebracht. "Sie ist jetzt außer Lebensgefahr", sagte der Polizeisprecher. Mit weiteren Details hält sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zurück. Spekulationen, dass es sich um eine Beziehungstat handeln könnte, wollte der Sprecher nicht kommentieren. Die Hintergründe des Verbrechens seien weiterhin unklar. Auch zur laufenden Fahndung oder zur Tatwaffe wollte er sich nicht weiter äußern. Derzeit laufen Befragungen und die Ermittler bitten mögliche Zeugen, sich zu melden.

dpa

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