Verbraucherschutzzentrale 

Hilfe bei Handyvertrag und Girokonto: Beratungsangebot für Flüchtlinge startet

Hannover - Ob beim Abschluss eines Mobilfunkvertrages oder bei der Einrichtung eines Girokontos - Flüchtlinge sind als Verbraucher einem zunächst unbekannten Markt ausgesetzt.

Ein neues Beratungskonzept der Verbraucherzentrale soll ihnen nun dabei helfen, Angebote besser einzuschätzen und sich über die eigenen Rechte und Pflichten zu informieren. Das Land fördert das Projekt mit 100.000 Euro, wie das Verbraucherschutzministerium am Donnerstag mitteilte.

Materialien in Arabisch, Englisch und Farsi

Das Angebot ist sowohl für Flüchtlingshelfer wie auch für Flüchtlinge selbst gedacht. Informationsmaterialien können online in Arabisch, Englisch und Farsi abgerufen werden. Außerdem gibt es Veranstaltungen und Schulungen sowie individuelle Beratungsgespräche, zu denen die Flüchtlinge allerdings einen Dolmetscher mitbringen müssen, sofern sie Deutsch nicht ausreichend beherrschen. "Aus rechtlichen Gründen ist uns die Beratung nur auf Deutsch möglich", sagte dazu Marvin Momberg, Projektkoordinator der Verbraucherzentrale.

"Mit diesem Pilotprojekt unterstützen wir die Kompetenzen der Betroffenen, selbstständig als Verbraucher zu agieren", sagte Verbraucherschutzminister Christian Meyer (Grüne). Durch die Förderung des Landes Niedersachsen ist die Beratung von Flüchtlingen kostenlos.

dpa

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Rubriklistenbild: © AFP

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