Hamburg-Cuxhaven-Helgoland

Helgoland-Katamaran -„Halunder Jet“ in der Werft

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Der „Halunder Jet“ verbindet Hamburg und Helgoland. Am 16. März startet die Saison für den Helgoland-Katamaran.

Mal eben von der Hansestadt Hamburg oder Cuxhaven nach Helgoland - möglich macht das der „Halunder Jet“. Nun startet die Saison für den Helgoland-Katamaran. Die ersten Buchungen sind bereits eingegangen.

Hamburg/Helgoland - Schweißen, malern, den Unterboden prüfen: Der Helgoland-Katamaran „Halunder Jet“ bekommt auf der Hamburger Norderwerft derzeit den letzten Schliff für die neue Saison. Von Samstag an fährt das Schiff wieder täglich ab Hamburg über Cuxhaven zur Felseninsel. 

Update 27. März: Kurz nach dem Start in die neue Saison muss der Helgoland-Katamaran "Halunder Jet" schon wieder in die Werft. "Dort werden die restlichen Arbeiten beendet, mit denen die Werft nicht fertig geworden ist", sagte Geschäftsführerin Birte Dettmers am Dienstag. Von Freitag an soll der Katamaran wieder "voll einsatzfähig" sein.

Die Reederei startet in diesem Jahr deutlich früher, um zu testen, ob die Saison Stück für Stück erweitert werden kann. Für den ersten Fahrtag seien bereits mehr als 200 Buchungen eingegangen, sagt die Geschäftsführerin der FRS Helgoline, Birte Dettmers. „Das ist für die sehr frühe Jahreszeit sehr gut.“

„Halunder Jet“: Zusätzliche Regale für mehr Staufläche

Doch bevor die Urlauber wieder bei den Landungsbrücken an Bord gehen können, ist im Dock noch einiges zu tun. Der Anker wird an einen anderen Platz verlegt, es stehen noch Elektroarbeiten an und zusätzliche Regale werden eingebaut, um mehr Staufläche zu schaffen. Zum Schutz vor Schmutz sind auf dem Boden Teppichstücke ausgelegt und Sitze mit Folie abgedeckt. 

„Grundsätzlich gehen wir einmal im Jahr mit unserem Schiff in die Werft“, berichtet Dettmers. In diesem Jahr kommt hinzu, dass das 2018 gebaute Schiff noch Garantie hat - auch deshalb soll noch einmal ganz genau geschaut werden, ob alles den Erwartungen entspricht.

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17 Millionen Euro teures Schiff kann 680 Passagiere aufnehmen

„Halunder Jet“-Kapitän Dirk von Appen (34) überwacht die Arbeiten in der Hamburger Werft.

Kapitän Dirk von Appen (34) überwacht und koordiniert die Arbeiten. Das 17 Millionen Euro teure Schiff wurde von der australischen Werft Austal auf den Philippinen gebaut. Mit gut 56 Metern ist der Katamaran vier Meter länger als der alte „Halunder Jet“. Es können laut Reederei rund 680 Passagiere an Bord - das sind knapp 100 Personen mehr als auf der alten Fähre gleichen Namens. 

Rund 97.000 Fahrgäste nutzten den neuen Katamaran in seiner ersten Saison, die Anfang November vergangenen Jahres offiziell endete. Das war laut Reederei eine Auslastung von durchschnittlich 81 Prozent. Um den Jahreswechsel gab es dann erstmals ein Winter-Spezialangebot mit dem Katamaran, das knapp 1.400 Passagiere nutzten.

dpa

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