Urteil in Braunschweig

Tödliche Messerattacke: Mann muss in psychiatrisches Krankenhaus

+
Der 40-Jährige soll im Klinikum Wolfsburg einen 85 Jahre alten Patienten erstochen haben.

Braunschweig - Ein 40 Jahre alter Mann, der im Wolfsburger Klinikum einen Patienten erstochen hat, wird in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Das hat das Landgericht Braunschweig am Mittwoch entschieden. 

Der Mann sei auf Grund einer Psychose bei der Tat nicht schuldfähig gewesen, begründete der Vorsitzende Richter den Entschluss. Er hatte vergangenen Februar einen 85 Jahre alten Patienten in der Annahme mit einem Messer attackiert, es handele sich dabei um seine Mutter. Die beiden hatten sich zuvor gestritten. Der 40-Jährige soll geglaubt haben, seine Mutter sei der Teufel. "Was von diesem Fall bleibt, ist der Eindruck einer völlig sinnlosen Tat, einer Tat bei der es nur Opfer gibt", sagte Richter Ralf Polomski. Er machte aber auch deutlich: "Ohne Ihre Krankheit hätte es eine solche Tat nicht gegeben." Der verurteilte Angreifer hat nun eine Woche lang die Möglichkeit, Einspruch gegen das Urteil einzulegen.

dpa

Mehr zum Thema:

Schalke meistert Pflichtaufgabe souverän

Schalke meistert Pflichtaufgabe souverän

Grippewelle 2017: Die schlimmste Phase ist vorbei

Grippewelle 2017: Die schlimmste Phase ist vorbei

Jahresempfang des Kirchenkreises Syke-Hoya

Jahresempfang des Kirchenkreises Syke-Hoya

Leserinnen dokumentieren Umweltsünden in Sudweyhe

Leserinnen dokumentieren Umweltsünden in Sudweyhe

Meistgelesene Artikel

Gewalt gegen Feuerwehr und Rettungssanitäter nimmt zu

Gewalt gegen Feuerwehr und Rettungssanitäter nimmt zu

Mann schiebt mit Rad über Gleise - Züge müssen vollbremsen

Mann schiebt mit Rad über Gleise - Züge müssen vollbremsen

Bislang 13 Menschen wegen Grippe gestorben

Bislang 13 Menschen wegen Grippe gestorben

Schülerin aus Isernhagen gewinnt Vize-Titel bei Misswahl

Schülerin aus Isernhagen gewinnt Vize-Titel bei Misswahl

Kommentare