Landkreise Oldenburg und Diepholz betroffen 

Unwetterwarnung für westliches Niedersachsen 

Oldenburg/Diepholz - Der Deutsche Wetterdienst warnt am Freitagabend vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel im westlichen Niedersachsen. Besonders betroffen seien die Landkreise Oldenburg und Diepholz. 

"Von Westen ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 90 Kilometern pro Stunde und Hagel mit Korngrößen um 2 Zentimeter.", heißt es in der Amtlichen Unwetterwarnung auf der Homepage des Wetterdienstes

Das Unwetter soll zwischen 18.30 und 21 Uhr über Niedersachsen hinweg ziehen. Neben den Landkreisen Oldenburg, Diepholz und Vechta, ziehen Ausläufer der Unwetterfront auch über die Kreise Nienburg, Schaumburg und voraussichtlich Verden. Auch Bremen dürfe starken Regen abbekommen. 

Als mögliche Gefahren während eines Unwetters gibt der Deutsche Wetterdienst Blitzeinschläge an - dabei bestehe Lebensgefahr. Außerdem warnen die Meteorologen davor, dass vereinzelt etwa Bäume entwurzelt werden können. Auch auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder andere Gegenstände sollten die Menschen in der Unwetter-Zone achten. 

Es könne darüber hinaus zu überfluteten Kellern und Straßen sowie örtlichen Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen kommen. Außerdem raten die Wetterexperten: „Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

Richtiges Verhalten bei Gewitter

Während eines Gewitters sollte man nicht duschen und nicht baden. Das rät der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE). Zur Sicherheit sollte man alle elektrischen Geräte vom Strom nehmen oder einen Überspannungsschutz verwenden.

Handys und schnurlose Telefone lassen sich aber gefahrlos benutzen. Außerdem raten die Experten: Fenster, Roll- und Fensterläden schließen und sich von ungeschützten Öffnungen fernhalten. Wichtig ist, den Kontakt zu allen metallenen Leitungen zu vermeiden, die ins Haus führen - etwa die Telefonleitung, das Antennenkabel, die Fernwärmeversorgung sowie Wasser-, Gas- und Stromleitungen.

Hört man Donner, ist ein Gewitter weniger als zehn Kilometer entfernt. Und ein Gewitter ist erst vorbei, wenn man 30 Minuten lang keinen Donner hört.

jom

Rubriklistenbild: © dpa

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