1. Startseite
  2. Lokales
  3. Niedersachsen

Unwetter in Norddeutschland: Sturm „Ciarán“ fordert Todesopfer und legt Verkehr lahm

Kommentare

Das Unwetter „Ciarán“ sorgt für Tragödien und Chaos in Norddeutschland. Eine Mutter stirbt, Straßen sind gesperrt und der Flugverkehr ist gestört.

Goslar – Die Ausläufer des Orkantiefs „Ciarán“ halten Norddeutschland weiterhin in Atem. An der Nordsee warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Sturmböen, während die Küstenregionen von Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit Windgeschwindigkeiten zwischen 65 und 85 Kilometern pro Stunde rechnen müssen. Die Gefahr durch herabstürzende Äste ist groß und die Schnellfähre „WattnExpress“ nach Spiekeroog bleibt im Hafen.

Todesopfer und massive Verkehrsbehinderungen in Norddeutschland nach Orkantiefs „Ciarán“

Niedersachsen und Bremen sind auf stürmische Winde, Sturmböen und Gewitter mit Sturmböen vorbereitet, die von einem Nordseetief verursacht werden.
Niedersachsen und Bremen sind auf stürmische Winde, Sturmböen und Gewitter mit Sturmböen vorbereitet. (Symbolfoto) © Julian Stratenschulte/dpa

Das Sturmtief hat bereits ein Todesopfer gefordert. Eine 46-jährige Frau aus Bayern wurde während eines Familienausflugs am Rammelsberg bei Goslar von einem umstürzenden Baum getroffen und starb. Der Kreisfeuerwehrverband Goslar berichtet, dass das Unwetter am Donnerstag deutlich stärker ausfiel als erwartet.

In der Region Goslar musste die Feuerwehr zu mehr als 30 Einsätzen ausrücken, im Landkreis Hildesheim waren es mehr als zehn. Bäume stürzten auf Fahrbahnen und blockierten Straßen, darunter die A7 zwischen Hildesheim und Derneburg-Salzgitter. Die L485 zwischen Langenholzen und Wriesbergholzen bei Alfeld (Landkreis Hildesheim) bleibt bis voraussichtlich Montag gesperrt.

Orkantief ‚Ciarán‘ hinterlässt Spuren: Frau stirbt im Harz

Auch der Flughafen Hannover war von „Ciarán“ betroffen. Einige Flüge mussten gestrichen werden, da die Flugzeuge aufgrund des Wetters in anderen europäischen Städten nicht zum Airport Hannover gelangen konnten.

Während das Orkantief laut DWD allmählich nordostwärts zieht, bleibt die Lage in Norddeutschland angespannt. Die Bewohner müssen sich weiterhin auf starke Windböen und mögliche weitere Schäden einstellen.

Auch interessant

Kommentare

Teilen