Gewitter, Starkregen, Hagen, Sturmböen

Auf Hitze- folgt Unwetterwarnung

Hannover - Pünktlich nach dem Beginn der Sommerferien hat sich feuchtwarme Luft über Norddeutschland ausgebreitet. Am Donnerstag herrschte an vielen Badestränden bereits vormittags Hochbetrieb. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete jedoch bis zum Abend mit Gewitterbildung im Westen, Unwettern mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen.

Die aktuell höchste Gefahrenstufe reichte am späten Donnerstagnachmittag laut DWD-Daten bis auf Höhe Bremens und dem südlichen Umland der Hansestadt. Erst in der Nacht sollten die Gewitter abnehmen. Abseits der Küsten und des Berglands erwartet der DWD bei gefühlten Temperaturen über 33 Grad eine starke Wärmebelastung.

Das Gesundheitsministerium in Hannover verwies daher auf spezielle Tipps, um lebensgefährliche Situationen wie Hitzschlag oder Sonnenstich zu vermeiden. Demnach sollte niemand in die pralle Sonne gehen, sportliche Aktivitäten sollten eingeschränkt werden. Außerdem riet das Landesgesundheitsamt, viel zu trinken. Ursache von Beschwerden ist häufig Flüssigkeitsmangel, auf den besonders ältere Menschen empfindlich reagieren.

Die Harzkliniken in Goslar rechnen in den kommenden Tagen mit deutlich mehr Patienten mit hitzebedingten Beschwerden. Typische Symptome seien Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme sowie allgemeines Unwohlsein.

Meteorologen unterscheiden zwischen der normalen, gemessenen Lufttemperatur und der gefühlten Temperatur. Bei dieser spielen Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und Sonnenstand eine Rolle. Ist es heiß und die Luftfeuchtigkeit besonders hoch, liegt die gefühlte Temperatur höher - wie in der Sauna nach dem Aufguss.

dpa

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