Universalgenie Leibniz wird im 300. Todesjahr gefeiert

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In Hannover ist eine große Leibniz-Ausstellung geplant. Foto: Holger Hollemann/Archiv

Hannover - Er hat so viele Theorien entwickelt und Dinge erfunden, dass einem schwindelig werden kann: Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) gilt als eines der letzten Universalgenies.

Im kommenden Jahr erinnern eine Reihe von Veranstaltungen an den Frühaufklärer, dessen Todestag sich am 14. November zum 300. Mal jährt. In der niedersächsischen Landeshauptstadt ist eine große Leibniz-Ausstellung mit teils noch nie gezeigten Objekten geplant. In Hannover wird auch der Briefwechsel des Gelehrten verwahrt, der vor acht Jahren ins Unesco-Weltdokumentenerbe aufgenommen wurde.

"Wir wollen mit unserem Programm vor allem auch jüngere Menschen erreichen und für Leibniz begeistern", sagt Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD). Geplant sei unter anderem eine Geocaching-Tour zu Leibniz-Orten in Hannover. Der Jurist, Mathematiker, Philosoph und Historiker wirkte 40 Jahre lang als Hofrat und Bibliothekar des Welfenherzogs.

Projekt Leibniz 2016

Leibniz-Jahr in Hannover

Leibniz-Edition

Leibniz-Biografie von der Leibniz-Gesellschaft

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