Nach ungesühntem Mord

Anwalt: Schmerzensgeld wird wohl abgelehnt

Lüneburg - Im Zivilprozess um den ungesühnten Mord an einer 17-Jährigen vor fast 35 Jahren wird die Klage auf Schmerzensgeld nach Auffassung des Anwalts des Beklagten wohl abgelehnt.

Die Richterin halte die Ansprüche des Vaters der Toten auf ein Schmerzensgeld für verjährt, erklärte Anwalt Matthias Waldraff am Mittwoch in Lüneburg. Das sei in der Verhandlung sehr deutlich zum Ausdruck gekommen. Das Landgericht wird die endgültige Entscheidung Anfang September bekanntgeben. „Ich glaube nicht, dass das Gericht seine Auffassung bis dahin noch ändern wird“, sagte Waldraff. Der beklagte 56-Jährige erschien selbst nicht vor Gericht. dpa

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