Schneller unterwegs als üblich

Osnabrücker Zoodirektor fährt mit Elektromobil Kind an

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Osnabrück - Der Direktor des Osnabrücker Zoos, Michael Böer, hat bei einer Fahrt auf einem Elektromobil durch den Zoo ein dreijähriges Mädchen angefahren. Das Mädchen erlitt einen Schlüsselbeinbruch und Abschürfungen.

Nach Angaben einer Zoosprecherin war Böer mit dem Wagen auf dem Weg zum Wirtschaftshof und wollte zwei Leuten ausweichen, als aus einer Toilettenanlage die Dreijährige auf den Weg trat und mit dem Wagen zusammenstieß. 

Der Unfall ereignete sich bereits vor mehr als einer Woche, berichtete die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Herr Böer war selber sehr geschockt und betroffen von dem Vorfall“, sagte die Zoosprecherin. Der Zoo stehe in Kontakt mit der Familie.

Normalerweise fahren die Elektrowagen, sogenannte Golfcarts, mit Schritttempo maximal fünf Kilometer pro Stunde. „Herr Böer war wohl etwas schneller unterwegs“, sagte die Zoosprecherin.

Die Zoobesucher seien aufgefordert, zu schnelle Elektroautos bei der Kasse zu melden - jedes Fahrzeug habe eine Nummer. Der NOZ sagte der Zoodirektor, dass die Wagen sicherer gemacht und künftig sicht- und hörbare Signale geben sollten.

dpa

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