Unfall in Chemiefabrik - giftige Gaswolke nahe Hannover

Laatzen - Nach einem Unfall in einer Chemiefabrik in Laatzen südlich von Hannover ist am Mittwoch eine rund 30 Meter hohe giftige Gaswolke ausgetreten. Eine Gefahr für die Bevölkerung und die Mitarbeiter habe nicht bestanden.

Etwa zehn Menschen hätten leichte Atemwegsreizungen erlitten und mussten ambulant behandelt werden, sagte Gerald Senft, Sprecher der Feuerwehr Laatzen. Auch einige Anwohner hätten über Übelkeit geklagt. „Unfallursache war ein geplatzter Schlauch bei Verladearbeiten.“

Ein Mitarbeiter des Chemieunternehmens habe hochätzende Salpetersäure umfüllen wollen, jedoch geistesgegenwärtig reagiert und den Ausfluss stoppen können. Aufgrund des starken Windes sei die ockerfarbene Wolke schnell Richtung Osten gezogen und habe sich nach 20 Minuten über dem nahe gelegenen Messegelände verflüchtigt. Mit Schutzanzügen und Atemschutzgeräten schob die Feuerwehr hunderte Liter Flüssigkeit - ein Gemisch aus Salpetersäure und Wasser - in der Halle in spezielle Auffangbehälter. Bereits am Nachmittag lief der Betrieb in der Fabrik wieder an. dpa

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