Zehn Kilometer langer Stau

Bei Vechta: Autobahn A1 bis zum Abend voll gesperrt

Der Verkehr staut sich auf der Autobahn 1 nach einem Unfall zwischen Lohne (Oldenburg) und Holdorf im Landkreis Vechta
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Nach einem Unfall auf der 1 zwischen Lohne und Holdorf bleibt der Streckenabschnitt bis Mittwochabend gesperrt.

Nachdem ein Lastwagen zwischen Lohne und Holdorf 300 bis 500 Liter Diesel verliert, muss die Autobahn A1 zwischen Lohne (Oldenburg) und Holdorf voll gesperrt werden.

Lohne/Holdorf – Die Autobahn A1 bleibt nach einem Unfall bei Lohne auch am Mittwoch, 7. Juli 2021, voll gesperrt. Der Streckenabschnitt zwischen Lohne (Landkreis Oldenburg) und Holdorf (Landkreis Vechta) wird voraussichtlich erst am Mittwochabend freigegeben.

Die Vollsperrung sorgte am Mittwochmorgen für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Wie die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen mitteilte, bildete sich ein zehn Kilometer langer Stau. Ortskundige Autofahrer wurden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Die Fahrbahn in Richtung Bremen soll am Mittwochabend voraussichtlich ab 18.00 Uhr wieder zweispurig zur Verfügung stehen. In Richtung Münster sollen die Fahrstreifen von 22.00 Uhr an wieder frei sein. Umleitungen seien eingerichtet. Auf der Autobahn und den Umleitungsstrecken kam es am Dienstag zu kilometerlangen Staus.

Unfall bei Vechta: Autobahn A1 voll gesperrt nach Unfall am Montagnachmittag

Wie die Polizei mitteilt, war am Montagnachmittag ein Sattelschlepper im Baustellenbereich von der Straße abgekommen. Dabei habe er die Außenplanke touchiert, wodurch der Tank des Fahrzeugs aufgerissen wurde.

Der Sattelschlepper verlor 300 bis 500 Liter, die die obere Fahrbahnschicht erheblich beschädigte. Der Schaden ist so heftig, dass die Autobahn in Fahrtrichtung Osnabrück voll gesperrt werden muss, teilte ein Polizeisprecher am Dienstag mit.

Autobahn A1 wird Richtung Osnabrück gesperrt: Beschädigte Fahrbahnschicht wird mittels Fräse abgetragen

Nach Bergung des havarierten Sattelzuges wurde die Fahrbahn durch ein Spezialunternehmen mehrfach gereinigt. Trotzdem wurde die obere Fahrbahnschicht derart beschädigt, dass entschieden wurde, die Vollsperrung weiterhin aufrechtzuerhalten.  Nun müssen 3500 Quadratmeter Asphalt gefräst und 400 Tonnen Asphalt neu in die Straße eingebaut werden. 

Der Fahrer des Sattelzuges wurde bei dem Unfall nicht verletzt. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. (Mit Material der dpa)

(Artikel aktualisiert am 07. Juli um 08:30 Uhr)

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