Mehr Touristen bringen mehr Belastung

Umweltschützer fordern mehr Parkranger im Wattenmeer

Norderney/Dornumersiel - Die Umweltorganisation Bund in Ostfriesland hat mehr hauptamtliche Ranger-Stellen für den Schutz des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer gefordert.

Angesichts der vielen Touristen und der Belastung durch die Landwirtschaft an Niedersachsens Küsten seien mehr Ranger notwendig, die nach dem Rechten sehen, sagte der Leiter des vom Bund mitfinanzierten Nationalparkhauses in Dornumersiel, Uilke van der Meer.

Im vergangenen Jahr hatte die Landesregierung zehn Rangerstellen geschaffen, die für die Schutzzonen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zuständig sind. Auf E-Bikes überwachen und zählen sie die Bestände von Tieren und Pflanzen in dem Naturschutzgebiet. In der Hauptsaison suchen sie vor allem das Gespräch mit den Touristen, um Fehlverhalten zu verhindern. Kritiker bezweifeln, dass zehn Ranger die Parkfläche von 3500 Quadratkilometern ausreichend überwachen können.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa-tmn

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