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Um 55.000 Euro geprellt: Seniorin wird Opfer von Betrügern

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Von: Felix Busjaeger

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Blaulicht
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort. In Niedersachsen ist eine Seniorin um 55.000 Euro geprellt worden. © Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Betrüger haben mit einem Schockanruf 55.000 Euro von einer Seniorin aus Königslutter in Niedersachsen erbeutet. Die Frau dachte, dass ihre Tochter im Gefängnis sitzt.

Königslutter – Unbekannten Betrügern ist es in Niedersachsen gelungen, eine Seniorin um 55.000 Euro zu prellen. Wie die Polizei in einer Mitteilung bekannt gibt, nutzen die Täter einen Schockanruf, um die Frau aus dem Landkreis Helmstedt, östlich von Braunschweig, um ihr Geld zu bringen. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch gegen 13.00 Uhr in Königslutter.

Um 55.000 Euro geprellt: Seniorin aus dem Landkreis Helmstedt wird Opfer von Enkeltrick

Wie aus den Informationen hervorgeht, hatte die ältere Frau am Mittwoch zunächst einen Anruf von einer Frau erhalten, die sich als Polizeibeamtin ausgab. Im Laufe des Gesprächs wurde dem Opfer erklärt, dass die Tochter in einen schweren Unfall verwickelt war. Laut Anruferin hätte die Tochter einen Unfall verursacht, bei dem ein Radfahrer tödlich verletzt wurde. Die Tochter der Seniorin aus Königslutter sei von der Polizei verhaftet und in ein Gefängnis gebracht worden. Sie könne jedoch mit einer Kaution in Höhe von 60.000 Euro freigelassen werden.

Die falsche Polizistin war wohl so überzeugend, dass die Seniorin ihr glaubte und zur Bank ging, um 55.000 Euro abzuheben. Kurz darauf übergab sie das Geld einem Boten, der sich als Polizeibeamter in seiner Freizeit ausgab. Die Betrüger konnten mit ihrer Beute entkommen. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Tochter der Seniorin nicht im Gefängnis war, wendete sich das Opfer an die Polizei. Die Beamten warnen in diesem Zusammenhang vor Telefonbetrügern und raten, bei so einem Anruf Ruhe zu bewahren, das Gespräch abzubrechen und umgehend Kontakt zu den benannten Angehörigen aufzunehmen.

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Auf einem Windpark-Gelände im Landkreis Rotenburg kam es Mittwochmittag zu einem Unfall: Ein Arbeitskran kippte plötzlich um. Dabei wurde ein Mann leicht verletzt, allerdings könnte der Schaden in die Millionen gehen. In Rotenburg/Bremervörde kam es zu einem weiteren Unfall: Infolgedessen musste die B74 gesperrt werden, da ein Renault in einen Lkw krachte – ein Mensch kam dabei zu Tode. In Bremen schoss außerdem erst kürzlich ein Unbekannter einen Mann nieder – die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

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