Corona-Pandemie

Trotz Delta-Variante: Arztpraxen bestellen weniger Impfdosen als möglich

Ein Impfpass nach zwei erfolgten Impfungen gegen Covid-19 mit dem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca und dem mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer.
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Laut einem Bericht sind die Impfstoffbestellungen aus den Arztpraxen deutlich rückläufig.

Arztpraxen in Deutschland haben für die kommende Woche deutlich weniger Impfstoffe als möglich bestellt. Völlig offen ist, warum die Dosen liegenbleiben.

Berlin – Gut sechseinhalb Monate nach Start der Impfkampagne in Deutschland, scheint diese ins Stocken zu geraten. Und das trotz der um sich greifenden wesentlich ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus‘*. Diese macht in Deutschland gut die Hälfte des Infektionsgeschehens aus.

Virus:Coronavirus, COVID-19
Krankheitserreger:SARS-CoV-2
Vorkommen:weltweit
Erster bekannter Fall:1. Dezember 2019

Wie der Business Insider berichtet, sind für die kommende Woche von Arztpraxen in Deutschland deutlich weniger Impfstoff bestellt worden als möglich. Wie es in dem Bericht heißt, sollen von 2,2 Millionen verfügbaren Biontech-Dosen nur zwei Millionen geordert worden sein. Vom Vakzin des Herstellers Astrazeneca soll gerade einmal ein Drittel der verfügbaren Impfdosen bestellt worden sein.

Arztpraxen bestellen weniger Impfdosen als möglich: Gründe für weniger Bestellungen offen

Offen ist, warum die Dosen liegengeblieben sind und was mit ihnen passiert. Mögliche Gründe: Urlaubszeit in den Praxen oder Impfmüdigkeit. Für letzteres spricht, dass auch in den Impfzentren Mitarbeiter klagen, dass Termine ausfallen oder erst gar nicht wahrgenommen werden.

Insgesamt haben bis jetzt mehr als die Hälfte der Deutschen mindestens eine Impfung bekommen. Rund 36 Prozent der Bevölkerung ist komplett durchgeimpft. Allerdings ist Deutschland damit noch weit entfernt von der so wichtigen Herdenimmunität*, um der Pandemie Herr zu werden. Diese ist erreicht, wenn 80 bis 85 Prozent der Bundesbürger den vollen Impfschutz haben.

Arztpraxen bestellen weniger Impfdosen als möglich: Experten verlieren Glauben an Herdenimmunität

Bei ähnlichen Zahlen wie in Deutschland nimmt das Impftempo in anderen Ländern schon seit wenigen Wochen ab. In den USA etwa, glaubt trotz zahlreicher Impf-Anreize – sogar im Supermarkt oder Restaurant – inzwischen niemand mehr daran, dass die Herdenimmunität erreicht werden kann.

Als Hauptgrund können hierfür Impfgegner ausgemacht werden. Und bei uns? Laut einer Umfrage des Robert-Koch-Instituts sagen 67 Prozent der bislang ungeimpften Erwachsenen, sich „auf jeden Fall“ beziehungsweise „eher“ impfen lassen zu wollen. * kreiszeitung.de , hna.de und merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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