47.349 Schülerinnen und Schüler erreichen in Niedersachsen die Hochschul- oder Fachhochschulreife

Trend zum Abitur - Zweieinhalb Prozent mehr dürfen studieren

Abiturienten beginnen in Frankfurt mit einer Prüfung. J Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Hannover - Nach Jahren des Rückgangs dürfen wieder mehr junge Menschen studieren. 2015 erwarben in Niedersachsen genau 47 349 Schülerinnen und Schüler die Hochschul- oder Fachhochschulreife. Das waren 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag berichtete, lag der Zuwachs damit etwas über dem Bundesdurchschnitt von 1,9 Prozent. In Bremen erhöhte sich die Zahl der Studienberechtigten um 0,2 Prozent auf 3798.

Seit 2012 war die Zahl der Studienberechtigten im Bundesdurchschnitt gesunken. Hauptgrund waren die doppelten Abiturjahrgänge durch die Verkürzung der Gymnasialzeit. 2015 war die Situation in den Bundesländern unterschiedlich. In den neuen Ländern und Berlin stieg die Zahl der Studienberechtigten um 8,3 Prozent. Im alten Bundesgebiet war der Anstieg mit durchschnittlich einem Prozent weniger stark.

In Niedersachsen erwarben 2015 genau 26 724 Personen an allgemeinbildenden und 19 457 an beruflichen Schulen die Studienberechtigung. An den allgemeinbildenden Schulen betrug der Frauenanteil 55,2 Prozent. An den beruflichen Schulen lag er bei knapp 51 Prozent.

dpa

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