Kaputte Achse stoppt Russlandreisenden

Zwangspause für „Trecker-Willi“

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Lauenförde - Ein Defekt an seinem 56 Jahre alten Traktor „Robert“ hat den als „Trecker-Willi“ bekannten Rentner Winfried Langner auf seinem Weg nach St. Petersburg vorübergehend gestoppt.

Sie hoffe aber, dass die Zwangspause bald beendet sein wird, sagte Langners Tochter Sabine am Montag. Ein Ersatzteil für die defekte Welle der Hinterachse sei auf dem Weg in die russische Exklave Kaliningrad, bis wohin ihr Vater in der vergangenen Woche gelangt sei.

In Kaliningrad ist bei „Trecker Willi“ eine Achse gebrochen.

Der 81-jährige Rentner war am 20. Mai mit seinem Deutz Baujahr 1961 und einem kleinen Wohnwagen Richtung Russland aufgebrochen. Seine Heimatgemeinde Lauenförde an der Oberweser hatte Langner, der auch „Deutz-Willi“ genannt wird, wie schon bei früheren Trecker-Reisen zum Nordkap oder nach Mallorca mit großem Bahnhof verabschiedet.

Fahrt soll rund vier Monate dauern

Da „Robert“ mit seinem 15-PS-Motor auf kleinen Nebenstrecken maximal 18 Stundenkilometer schnell ist und Langner ohnehin die eine oder andere Rast eingeplant hatte, soll die insgesamt mehr als 5000 Kilometer lange Hin- und Rückreise rund vier Monate dauern.

Die Zwangspause in Kaliningrad mache ihrem Vater deshalb auch nicht viel aus, sagte Sabine Langner-Uslu. Im Gegenteil: „Er hat bei seinem Stopp viele nette Leute kennengelernt.“ Nach Ankunft des Ersatzteils werde der 81-Jährige den Traktor-Oldie selbst reparieren. „Voraussichtlich ab Mittwoch wird er dann wieder Kilometer machen“, sagte Langner-Uslu.

dpa

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