Tragisches Unglück

Tragschrauber in Hildesheim abgestürzt – zwei Tote

Polizisten an der Unfallstelle des Gyrocopterabsturzes
+
Tragschrauberabsturz in Hildesheim fordert zwei Menschenleben.

Der Absturz eines Tragschraubers am Flugplatz in Hildesheim hat am Mittwoch zwei Menschenleben gefordert. Die Unfallstelle wurde großräumig abgesperrt.

Hildesheim – Am Flugplatz in Hildesheim in Niedersachsen ereignete sich am Mittwoch ein tragisches Flugunglück. Beim Absturz eines sogenannten Tragschraubers kamen beide Insassen ums Leben. Das Fluggerät sei auf einem Freigelände des Flugplatzes abgestürzt, erklärte ein Polizeisprecher.

Stadt:Hildesheim
Fläche:92,18 km²
Bevölkerung:101.667 (Stand von 2016) Vereinte Nationen
Höhe: 78 m

Weitere Informationen zu den beiden Opfern oder der Ursache des Absturzes war zunächst nichts bekannt. Außer den Insassen des Tragschraubers wurde glücklicherweise niemand verletzt. Es gab auch keine sonstigen Schäden auf dem Boden des Unfallortes, fügte ein Polizeisprecher hinzu.

Tragschrauberabsturz in Hildesheim: Beim Gyrocopter lösten sich Teile beim Landeanflug auf den Flugplatz

Bei der abgestürzten Maschine handele es sich um einen Gyrocopter, einen sogenannten Tragschrauber. Das Fluggerät habe sich nach bisherigem Ermittlungsstand im Landeanflug auf den Flugplatz Hildesheim befunden, als sich in der Luft Teile des Tragschraubers lösten. Dieser stürzte aus etwa 50 Metern Höhe in die Tiefe.

Neben den Polizeibeamten seien auch Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig an der Unfallstelle im Einsatz, erklärte der Sprecher. Die Absturzstelle sei großräumig abgesperrt worden.

Tragschrauberabsturz in Hildesheim: Weitere Opfer bei Abstürzen auf dem Flugplatz in den vergangenen Jahren

Auf dem Hildesheimer Flugplatz kam es in den letzten Jahren bereits mehrmals zu Flugzeugabstürzen. Im September 2011 stürzte ein Geschäftsmann aus München mit seinem Propellerflugzeug ab, als er versuchte, seine Maschine am Flughafen Hildesheim zu landen. Der Hobbypilot war sofort tot. Weitere Insassen waren nicht an Bord. Der Münchner verlor beim Anflug auf den Flugplatz die Kontrolle über das Flugzeug.

Im Februar 2016 starben zwei Männer, nachdem sie mit einem Ultraleichtflugzeug über einem Acker in der Nähe von Hildesheim abstürzten. Als Unfallursache vermutet man einen menschlichen Fehler oder einen technischen Defekt. Das Flugzeug wurde unter Polizeibegleitung zum Flugplatz transportiert, die nahegelegene B1 wurde kurzzeitig gesperrt.

Mehr Glück hatten die beiden Insassen eines Ultraleicht-Hubschraubers nahe Hildesheim im Mai 2020. Der Helikopter stürzte aus etwa fünfzig bis hundert Metern Höhe auf ein Feld in der Nähe des Flugplatzes. Der Pilot und sein Copilot konnten das Fluggerät aber aus eigener Kraft verlassen und wurden von der verständigten Polizei an der Unfallstelle betreut und später ins Krankenhaus gebracht. Absturzursache war ein Triebwerksausfall, woraufhin der Motor ausfiel. *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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