In Niedersachsen

Brände, Tote und Schwerverletzte zu Silvester

Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus der Halle gerettet worden. Das als Werkstatt, Garage und Stall genutzte Gebäude war in Brand geraten. Foto: 261News / Andre van Elten / dpa (zu lni vom 01.01.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Feuerwehrkräfte löschen eine brennende Halle in Friesoythe im Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen).

Hannover - Mit viel Feuerwerk und Böllerei haben die Menschen in Niedersachsen das neue Jahr gefeiert. Für etliche endete die Silvesternacht aber auch traurig.

In der Silvesternacht hat es in Niedersachsen und Bremen etliche Brände gegeben, die durch Raketen und Böller verursacht wurden. Eine Bilanz von Polizei und Feuerwehr:

DÖRVERDEN: Bei einem Streit vor einer Kneipe im Kreis Verden stirbt am Neujahrsmorgen ein 42-Jähriger. Den Tätern gelingt die Flucht.

SALZGITTER: Ein 60-jährige Frau wird von einer Silvesterrakete lebensgefährlich verletzt. Die Frau wollte kurz nach Mitternacht einer Nachbarin auf der Straße Neujahrswünsche überbringen.

NORDHORN: Ein Fachwerkhaus brennt bis auf die Grundmauern nieder, die Hausbewohner und zwei Gäste können sich unverletzt ins Freie retten. Durch mehrere Explosionen, die vermutlich durch Gasflaschen verursacht werden, stürzen Teile des Gebäudes ein.

CLOPPENBURG: Bei einem Streit in Molbergen schießt ein 20 Jahre alter Mann einem 28-jährigen Kontrahenten mit einer Gaspistole ins Gesicht. Das Opfer erleidet erhebliche Verletzungen.

FRIESOYTHE: Rund 200 Schweine werden aus einer brennenden Halle gerettet, in der Nähe feiern rund 40 Jugendliche Silvester. 130 Feuerwehrleute verhindern, dass der Brand auf einen Tank mit 30000 Litern Diesel übergreift.

Feuer in einer Halle in Friesoythe

Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
01.01.2016, FrisoytheIn der Silvesternacht ist ein Stallgebäude an der Böseler Straße in Friesoythe abgebrannt. Ersten Angaben der Feuerwehr zufolge befanden sich zu dem Zeitpunkt einige Schweine im hinteren Teil des gut 100 Meter langen Gebäudes. Laut den Einsatzkräften seien die Schweine jedoch wohlauf.Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren Friesoythe, Altenoythe, Bösel, Gehlenberg, Markhausen, Garrel, der ABC-Zug aus dem Saterland sowie der Einsatzleitzug aus Cloppenburg. Zum Einsatz kam auch der sogenannte Löschpanzer LUF, der per Fernsteuerung den Flammenherd aus der Nähe bekämpfte.Neben der Brandbekämpfung musste auch das Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohngebäude sowie einen Treibstofftank verhindert werden. Über die Brandursache und die Schadenshöhe konnten in der Nacht noch keine Aussagen getroffen werden. Menschen kamen demnach aber nicht zu Schaden.Foto: 261News / Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
01.01.2016, FrisoytheIn der Silvesternacht ist ein Stallgebäude an der Böseler Straße in Friesoythe abgebrannt. Ersten Angaben der Feuerwehr zufolge befanden sich zu dem Zeitpunkt einige Schweine im hinteren Teil des gut 100 Meter langen Gebäudes. Laut den Einsatzkräften seien die Schweine jedoch wohlauf.Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren Friesoythe, Altenoythe, Bösel, Gehlenberg, Markhausen, Garrel, der ABC-Zug aus dem Saterland sowie der Einsatzleitzug aus Cloppenburg. Zum Einsatz kam auch der sogenannte Löschpanzer LUF, der per Fernsteuerung den Flammenherd aus der Nähe bekämpfte.Neben der Brandbekämpfung musste auch das Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohngebäude sowie einen Treibstofftank verhindert werden. Über die Brandursache und die Schadenshöhe konnten in der Nacht noch keine Aussagen getroffen werden. Menschen kamen demnach aber nicht zu Schaden.Foto: 261News / Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten
Rund 200 Schweine sind in der Silvesternacht aus einer brennenden Halle an der Böseler Straße in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) gerettet worden. © 261News/Andre van Elten

AURICH: Ein 27-Jähriger dreht völlig durch: Er rast mit seinem Auto gegen zwei Ampeln, ein Straßenschild und einen Baum und landet auf dem Dach. Danach versucht er, mit dem Wagen einer Helferin zu flüchten. Zu Fuß rennt er weiter. Als die Polizei ihn sieht, springt er mit dem Kopf voran in die Windschutzscheibe eines Streifenwagens.

AMMERLAND:  Eine Silvesterrakete setzt in Apen das Dach einer Bankfiliale in Brand, zum Löschen sind 200 Feuerwehrleute im Einsatz.

OSNABRÜCK: Bei einem Unfall werden fünf Menschen schwer verletzt, weil ein 45-Jähriger einer Frau die Vorfahrt nimmt. Während der Unfallaufnahme werden die Polizisten mit Feuerwerk beschossen.

BISSENDORF: Bei Osnabrück streift ein Autofahrer in der Silvesternacht auf dem Gehweg einen Buggy, in dem ein zweijähriges Kind schläft - der Vater reißt den Kinderwagen weg und verhindert so Schlimmeres.

WALSRODE: Die Feuerwehr im Heidekreis verzeichnet eine außergewöhnlich arbeitsreiche Silvesternacht. Unter anderem setzt in Wietzendorf eine Rakete einen Dachstuhl in Brand, in Bispingen brennt eine Grillhütte auf einem Abenteuerspielplatz ab.

GOSLAR: Die Polizei registriert Verstöße gegen das Knallerverbot in der Altstadt. In Vienenburg wird ein 16-jähriges Mädchen durch einen Böllerwurf verletzt, bei einem 25-Jährigen werden 74 verbotene Polenböller einkassiert.

OSTERODE: Eine Jagdhütte in der Feldmark brennt ab, in der eine junge Frau eine Silvesterparty veranstalten will. Außerdem werden Pferde aus einem brennen Stall in Wulften gerettet.

NORTHEIM: Eine Fachwerkscheune brennt durch Feuerwerkskörper nieder, landwirtschaftliche Oldtimer können rechtzeitig aus dem Gebäude geholt werden, auch Schafe in der Nähe werden in Sicherheit gebracht.

BREMEN: Die Bremer Polizei rückt innerhalb von 24 Stunden 436 Mal aus.Drei junge Männer werden festgenommen, nachdem zahlreiche Vermummte die Polizeiwache Lesum mit einer selbst konstruierten Abschussvorrichtung mit Feuerwerkskörpern und Bengalos unter Dauerbeschuss nehmen.

BREMERHAVEN: Am Neujahrsmorgen werden zwei Menschen bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus schwer verletzt, einer der beiden muss per Hubschrauber in eine Spezialklinik für Brandverletzte gebracht werden.

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