Verurteilung eines Autofahrers

Urteil nach Todesfahrt von Ritterhude rechtskräftig

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Blumen und Kerzen an der Unglücksstelle: Ein Mann hatte einen 21-Jährigen mit seinem Auto auf einem Fußweg überfahren.

Verden - Das Urteil des Landgerichts Verden wegen einer Todesfahrt nach einem Discobesuch in Ritterhude ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof hat die Revision von Staatsanwaltschaft und Nebenklage gegen die Verurteilung eines Autofahrers zu drei Jahren Haft in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss als unzulässig verworfen.

Das Landgericht hatte den damals 25-Jährigen im Oktober 2015 wegen fahrlässiger Tötung, Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort verurteilt

Er hatte im April vergangenen Jahres nach einem Discobesuch einen 21-Jährigen mit seinem Auto auf einem Fußweg mit hohem Tempo von hinten überfahren. Ursprünglich war der Mann wegen Mordes angeklagt gewesen. Das Gericht vertrat jedoch die Ansicht, der Angeklagte sei zwar absichtlich auf den Fußweg gefahren, jedoch nur, um sein Opfer zu erschrecken. Anlass soll eine abfällige Bemerkung des 21-Jährigen gewesen sein. Der Angeklagte hatte vor Gericht betont, er habe den Mann nicht mit Absicht überfahren, es habe sich um einen Unfall gehandelt. Nach der Tat flüchtete er, stellte sich am Folgetag jedoch der Polizei.

dpa

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