Trauer im Zoo Hannover

Tigerweibchen „Natascha“ gestorben

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„Natascha“ wurde 19 Jahre alt. 

Der Erlebnis-Zoo Hannover trauert um das Sibirische Tigerweibchen „Natascha“. Sie musste am Mittwochnachmittag im hohen Alter von 19 Jahren eingeschläfert werden.

Die Tigerkatze hatte seit Tagen wenig gefressen, die der Zoo mitteilt. Mittwoch entschlossen sich die Tierärzte deshalb dazu, sie in Narkose zu legen, um sie untersuchen zu können. Dabei sei sehr viel Flüssigkeit im Brustraum entdeckt worden, die auf einen Tumor hindeutete und bereits gegen die Lungenflügel drückte. „Da auch eine Operation der Katze keine Chance auf Heilung hatte und um ihr Qualen zu ersparen, wurde sie eingeschläfert“, schreibt der Zoo. Der Befund der Pathologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule habe den Anfangsverdacht bestätigt.

„18 Jahre lang lebte sie in Hannover und hat in dieser Zeit unzählige Zoobesucher fasziniert“, sagt Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff über Natascha. Es sei immer eine Freude gewesen, dieses stolze Tier zu beobachten.

Nachwuchs mit „Kolja“

Natascha wurde am 29. August 1997 in Moskau geboren und lebte seit Juli 1998 in Hannover. Im Januar bekam sie von Tiger „Kolja“ Gesellschaft mit dem sie zweimal für Nachwuchs sorgte. Im März 2015 war der 17 Jahre alte „Kolja“ verstorben. Seither lebte die Tigerkatze allein in ihrem Gehege.

Sibirische Tiger gelten als stark bedroht. Der Erlebnis-Zoo Hannover sei bemüht, seinen Besuchern möglichst bald wieder die Großkatzenart präsentieren zu können, teilt der Zoo mit.

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