Tierischer Nachwuchs begeistert Besucher

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Ein kleiner Somali-Wildesel im Zoo Hannover.

Hannover - Süß, aber nicht zum Knuddeln: Tierbabys in den niedersächsischen Zoos sind eine Attraktion und dienen dem Artenschutz.

Ein Eisbärbaby, zwei Elchkälber und ein kleiner Wildesel: In den niedersächsischen Tierparks hat es im vergangenen Jahr viel Nachwuchs gegeben - auch bei Arten, die vom Aussterben bedroht sind. Nur zwei Jahre nach der Geburt von Eisbärin Lale im Bremerhavener Zoo am Meer hat Mutter Valeska am 11. Dezember erneut Nachwuchs bekommen. Besucher werden das Eisbärbaby aber erst im Frühjahr sehen können. Nachwuchs gab es in Bremerhaven auch bei den Basstölpeln, Humboldtpinguinen, Ringelnattern und Europäischen Sumpfschildkröten. Die beiden Elchkälber, die im Maiim Wisentgehege Springe geboren wurden, waren ein Besuchermagnet. „Geburten hatten wir natürlich viele. Aus Sicht des Artenschutzes wichtig sind neun Wisentkälber, zwei Przewalskifohlen, drei Mesopotamische Damwildkälber und eine Wildkatze“, sagte Leiter Thomas Hennig. Auch zwei Weißstörche seien geschlüpft.

Im Serengeti Park Hodenhagen erblickten unter anderem 19 Strauße, ein Rosa Flamingo, ein Weißgesicht-Seidenaffe, zwölf Paviane, zwei Zwergesel, vier Zebras sowie 40 Antilopen das Licht der Welt, teilte Sprecherin Asta Knoth mit. Vom Aussterben bedroht sind die Addax - im Zoo Hannover wurden zwei dieser seltenen Wüstenantilopen geboren. Nachwuchs gab es auch bei den Drills und den Somali-Wildeseln, die in freier Natur bedroht sind. Sieben Nordafrikanische Rothalsstrauße schlüpften, sie gehören ebenfalls zu den bedrohten Arten, teilte Sprecherin Simone Hagenmeyer mit.

Im Wisentgehege in Springe liegt Elchmama Silvia mit ihren Kindern im Wald.

Zur Kinderstube zählten weiterhin zwei Waldbisons, zwei Seebären, sieben Wasserschweine, ein Bergzebra sowie zwei Gorillababys, von denen eines allerdings infolge eines Unfalls starb. Zu den Premiumküken im Weltvogelpark Walsrode gehörte im vergangenen Jahr ein Tieflandfelsenhahn, eine europäische Erstzucht. „Auch mehr als zehn Blaue Seidenkuckucke schlüpften, diese werden nur bei uns gezüchtet“, sagte Sprecherin Sonja Buchhop. Zudem pickten sich mehr als 20 Graurückentrompeter und Maskeneulen aus ihren Eiern. 2015 gelang es den Mitarbeiterin erneut, Kolibris aufzuziehen. „Das ist weltweit unter menschlicher Obhut extrem selten“, sagte Buchhop. Der Zoo Osnabrück freute sich über zwei Giraffenbabys - ein weibliches und ein männliches Tier. Auch vier Totenkopfaffen, elf Wasserschweine, sechs Asiatische Zwergotter sowie zwei Seehunde, vier Rentiere und drei Schnee-Eulen ergänzen die Nachwuchsliste

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