Am Dienstag

Temperaturen könnten auf neues Hoch klettern

Hannover - Heiß, noch heißer und am heißesten - vielleicht. Die Thermometer könnten am Dienstag einen neuen Temperaturrekord für diesen Glutsommer anzeigen. Auch die höchsten jemals gemessenen Temperaturen in Niedersachsen liegen gar nicht so weit darüber.

Auch im Norden könnten die Temperaturen am Dienstag noch ein neues Hoch in diesem Hitzesommer erreichen. So könnten etwa im Wendland bis zu 38 Grad erreicht werden, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Hamburg. Deutlich angenehmer werde es an der Küste und im Emsland. Dort seien Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad zu erwarten. „Es wird heiße Luft aus Südeuropa nach Norddeutschland geführt", erklärte sie am Montag.

Der bisherige Hitzerekord für Niedersachsen in diesem Sommer liegt den DWD-Experten zufolge bislang bei 37,8 Grad. Gemessen wurde der Wert am 26. Juli in Lingen. Die bislang höchste Temperatur in Niedersachsen überhaupt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen lag laut DWD nur knapp darüber: Am 9. August 1992 wurden in Bergen und Faßberg 38,6 Grad gemessen. Das deutschlandweite Maximum sei am 5. Juli 2015 im mainfränkischen Kitzingen mit 40,3 Grad erreicht worden.

Der Rekord für Bremen stammt wie der niedersächsische vom 9. August 1992, damals wurden an der Weser 37,6 Grad gemessen. Die bisher höchste Temperatur dieses Sommers wurde mit 35,2 Grad am 26. Juli in der Hansestadt gemessen.

„Es wird am Dienstag schwül", sagte die Wetterexpertin. Die Gefahr von Gewittern sei dann größer als am Montag. Diese würden die heiße Luft vertreiben. "Schon am Mittwoch können die Temperaturen auf etwa 22 Grad in Ostfriesland und 31 Grad im Osten sinken." Danach gehe es trocken und sommerlich warm weiter. "Erstmal rechnen wir nicht mehr mit Temperaturen deutlich über 30 Grad."

Die Meteorologin sagte: „Die Gefahr von Waldbränden könnte am Mittwoch in Niedersachsen örtlich durch Schauer und Gewitter ein wenig sinken." Der Gefahrenindex des DWD zeigte am Montag für Dienstag mancherorts noch die höchste Warnstufe 5 an, so etwa für Rotenburg/Wümme, Lüchow und Wunstorf. Die Landesforsten hatten in diesem Sommer immer wieder vor der Gefahr von Waldbränden gewarnt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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