Tausende demonstrieren im Norden gegen Atomenergie

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Hannover/Bremen - Mehr als 10 000 Menschen haben am Samstag im Norden gegen Atomenergie demonstriert. Große Protestzüge formierten sich etwa in Hannover, Bremen und Göttingen. Bundesweit wollten Kernkraftgegner in mehr als 20 Städten auf die Straße gehen. Ziel der Aktionen sei die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke, sagte ein Sprecher der Organisatoren.

In Bremen waren nach Angaben der Veranstalter bis zu 7000 Teilnehmer unterwegs, die Polizei ging von etwa 5000 aus. In Göttingen zählten die Beamten rund 2500 Demonstranten.

In Hannover demonstrierten nach Polizeiangaben bis zu 5000 Menschen. „Spätestens bis 2017 müssen die Atomkraftwerke abgeschaltet sein“, forderte IG-Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine auf dem Opernplatz. Die Reaktorkatastrophe in Japan habe gezeigt, dass die Risiken nicht beherrschbar seien: „Diese Technologie hat bei uns keinen Platz mehr“.

Tausende demonstrieren gegen Atomkraft

Mehrere tausend Teilnehmer haben am Samstag in Hannover, Bremen und Göttingen gegen Atomenergie demonstriert. Bundesweit wollten Kernkraftgegner an diesem Tag in mehr als 20 Städten auf die Straße gehen. © dpa
Mehrere tausend Teilnehmer haben am Samstag in Hannover, Bremen und Göttingen gegen Atomenergie demonstriert. Bundesweit wollten Kernkraftgegner an diesem Tag in mehr als 20 Städten auf die Straße gehen. © dpa
Mehrere tausend Teilnehmer haben am Samstag in Hannover, Bremen und Göttingen gegen Atomenergie demonstriert. Bundesweit wollten Kernkraftgegner an diesem Tag in mehr als 20 Städten auf die Straße gehen. © dpa
Mehrere tausend Teilnehmer haben am Samstag in Hannover, Bremen und Göttingen gegen Atomenergie demonstriert. Bundesweit wollten Kernkraftgegner an diesem Tag in mehr als 20 Städten auf die Straße gehen. © dpa
Mehrere tausend Teilnehmer haben am Samstag in Hannover, Bremen und Göttingen gegen Atomenergie demonstriert. Bundesweit wollten Kernkraftgegner an diesem Tag in mehr als 20 Städten auf die Straße gehen. © dpa
Mehrere tausend Teilnehmer haben am Samstag in Hannover, Bremen und Göttingen gegen Atomenergie demonstriert. Bundesweit wollten Kernkraftgegner an diesem Tag in mehr als 20 Städten auf die Straße gehen. © dpa
Mehrere tausend Teilnehmer haben am Samstag in Hannover, Bremen und Göttingen gegen Atomenergie demonstriert. Bundesweit wollten Kernkraftgegner an diesem Tag in mehr als 20 Städten auf die Straße gehen. © dpa
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Mehrere tausend Teilnehmer haben am Samstag in Hannover, Bremen und Göttingen gegen Atomenergie demonstriert. Bundesweit wollten Kernkraftgegner an diesem Tag in mehr als 20 Städten auf die Straße gehen. © dpa
Mehrere tausend Teilnehmer haben am Samstag in Hannover, Bremen und Göttingen gegen Atomenergie demonstriert. Bundesweit wollten Kernkraftgegner an diesem Tag in mehr als 20 Städten auf die Straße gehen. © dpa
Mehrere tausend Teilnehmer haben am Samstag in Hannover, Bremen und Göttingen gegen Atomenergie demonstriert. Bundesweit wollten Kernkraftgegner an diesem Tag in mehr als 20 Städten auf die Straße gehen. © dpa
Mehrere tausend Teilnehmer haben am Samstag in Hannover, Bremen und Göttingen gegen Atomenergie demonstriert. Bundesweit wollten Kernkraftgegner an diesem Tag in mehr als 20 Städten auf die Straße gehen. © dpa

„Die Alternativen zu Atomtechnologien liegen auf der Hand: Die Stichworte heißen, bessere Energie-Effizienz und alternative, regenerative Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme“, erklärte Meine.

Anlagen zur Windenergie und Solarsysteme sicherten bereits weit mehr als 100 000 Arbeitsplätze in der Metallindustrie. Dabei übte Meine auch heftige Kritik: „In der Windkraftbranche und in der Solarindustrie haben Betriebsräte, Gewerkschaften und Tarifverträge Seltenheitswert“. Meine sprach von einem Skandal. Teilweise würden Systeme für saubere Energien „zu unsauberen, undemokratischen Tarifdumping-Bedingungen hergestellt.

Zu den Demonstrationen hatten Anti-Atom-Gruppen, Umweltverbände sowie Organisationen aus der Friedens- und Bürgerrechtsbewegung aufgerufen.

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