Ungewöhnliche Zeichnung

Tätersuche mit Phantomzeichnung einer Rückenansicht

+
Die Phantomzeichnung soll die Situation darstellen, in welcher der Täter mit dem zusammengefalteten Karton den Tatort verließ.

Lüneburg - Eine Phantomzeichnung mit der Rückenansicht des Gesuchten hat die Polizei in Lüneburg nach einem Überfall veröffentlicht.

Der unbekannte Mann auf dem schwarz-weißen Bild trägt eine Jacke, an der Seite hält er einen zusammengefalteten Karton, sehr viel mehr kann man nicht erkennen. "Anhand dieses Fotos wird man den Täter nicht überführen können", sagte eine Polizei-Sprecherin dem NDR, nachdem am Wochenende auch die "Bild"-Zeitung das Werk kritisiert hatte. Die Ermittler hofften, dass sich ein Zeuge anhand der in der Zeichnung dargestellten Situation erinnern könne. Mit der ungewöhnlichen Zeichnung solle auf das ebenfalls ungewöhnliche Vorgehen des Täters aufmerksam gemacht werden, hieß es am Montag weiter. Es seien durchaus interne Diskussionen vorangegangen.

Der Unbekannte hatte laut Polizei am 13. Dezember eine 56 Jahre alte Lüneburgerin in ihrer Wohnung überfallen. Er hatte mit einem großen Karton an der Tür geklingelt, dann soll er die Frau überwältigt und gefesselt haben. Die 56-Jährige wehrte sich jedoch heftig und konnte den Täter in die Flucht schlagen, sie wurde leicht verletzt. Den blau-weißen Karton nahm der Mann wieder mit, die Box wurde später zusammengefaltet an einem Altpapiercontainer gefunden.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Fotostrecke: So tanzte sich Werder zum ersten Heimsieg

Fotostrecke: So tanzte sich Werder zum ersten Heimsieg

Ausbildungsbörse „Finde deinen Weg“ in Verden

Ausbildungsbörse „Finde deinen Weg“ in Verden

Waldjugendspiele in Rotenburg

Waldjugendspiele in Rotenburg

Forscher setzen Kirche im Missbrauchsskandal unter Druck

Forscher setzen Kirche im Missbrauchsskandal unter Druck

Meistgelesene Artikel

Ministerium: Nachhaltige Schäden durch Moorbrand zu erwarten

Ministerium: Nachhaltige Schäden durch Moorbrand zu erwarten

16-Jähriger stirbt beim Überqueren eines Gleisbetts in Lunestedt

16-Jähriger stirbt beim Überqueren eines Gleisbetts in Lunestedt

Todesfalle Smartphone: Kontrollen an etwa 300 Orten in Niedersachsen

Todesfalle Smartphone: Kontrollen an etwa 300 Orten in Niedersachsen

Ministerin von der Leyen räumt Fehler ein

Ministerin von der Leyen räumt Fehler ein

Kommentare