Tachomanipulationen: Landtag diskutiert über Maßnahmen

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Ein Tachometer mit Kilometerstandanzeige. Foto: Oliver Berg/Archiv

Hannover - Ein Unterausschuss des niedersächsischen Landtags diskutiert heute über die Bekämpfung von Tachomanipulationen bei Gebrauchtwagen.

Dazu werden unter anderem Vertreter von ADAC, VW und der Initiative gegen Tachomanipulationen angehört. Grundlage ist ein Antrag der niedersächsischen Regierungsfraktionen von SPD und Grünen. Darin fordern sie die Landesregierung auf, sich für einen sogenannten Carpass auf Bundesebene einzusetzen. In dem Pass, den es in Belgien schon gibt, soll bei jeder Hauptuntersuchung und Reparatur der aktuelle Kilometerstand eingetragen werden. Kriminelle sollen es so schwerer haben, an der Tachoanzeige zu drehen.

Der Vorschlag ist umstritten. Der ADAC etwa kritisiert, dass der erste Kilometerstand erst nach drei Jahren bei der ersten Hauptuntersuchung in den Pass eingetragen würde. Genug Zeit, während der bereits am Tacho gedreht werden könne. Nach Schätzungen von Behörden sind rund ein Drittel aller Gebrauchtwagen mit frisiertem Tacho unterwegs.

Initiative gegen Tachomanipulation

Antrag der Regierungsfraktionen

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