Statistik der Bundesagentur für Arbeit

Syrische Flüchtlinge zieht es nach Salzgitter und Bremen

Hannover/Bremen - Flüchtlinge haben in Deutschland ihre bevorzugten Wohngebiete. In Niedersachsen zieht es zum Beispiel syrische Flüchtlinge insbesondere nach Salzgitter, in den Großraum Bremen mit den Städten Delmenhorst und Oldenburg sowie nach Osnabrück und Bremerhaven.

Das geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit über die räumliche Verteilung von gemeldeten erwerbsfähigen Menschen aus Syrien hervor. Einer der Gründe für die Attraktivität der Stadt Salzgitter sei, dass es dort reichlich günstigen Wohnraum gebe, berichtete das Politikmagazin "Rundblick" am Mittwoch. In der Stadtverwaltung werde von einer "syrischen Community" in Salzgitter gesprochen.

Nach der jüngsten Statistik der Bundesagentur hatten Ende März in Niedersachsen insgesamt 573.000 Menschen Anspruch auf Grundsicherung, darunter 46.000 Syrer. In ganz Deutschland sind es 466.000 aus Syrien geflüchtete Menschen. Die Arbeitslosenquote der Ausländer insgesamt liegt nach der Statistik (Stand September 2016) in Niedersachsen/Bremen bei 19,5 Prozent. Danach waren rund 68 500 Menschen arbeitslos gemeldet. Drei Fünftel der arbeitslosen geflüchteten Menschen sind jünger als 35 Jahre alt.

dpa

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