20.000 Beschädigungen gemeldet

Sturmschäden von "Niklas": Gute Auftragslage für Dachdecker

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Vom Sturm weggefegt: Anwohner räumen in Teile ihres Dachs weg.

Hannover - Abgedeckte Dächer, abgerissene Dachrinnen und umgestürzte Bäume: Sturm "Niklas" wirbelte vor rund drei Wochen Niedersachsen durcheinander. Bei den Dachdecker-Betrieben sind die Auftragsbücher nun gut gefüllt.

Die Reparaturen der Sturmschäden von "Niklas" dauern noch immer an: Gut drei Wochen, nachdem der Sturm über das Land hinweggefegt ist, beseitigen Niedersachsens Dachdecker die Schäden. "Vor allem in Südniedersachsen haben die Betriebe alle Hände voll zu tun", sagte Rudolf Kirschner, Hauptgeschäftsführer des Landesinnungsverbands des Dachdeckerhandwerks der Deutschen Presse-Agentur. Ein landesweiter Überblick über die Entwicklung der Auftragszahlen gebe es jedoch noch nicht. Sturm "Niklas" hatte Anfang April von vielen Dächern die Ziegel abgerissen und Bäume zum Umstürzen gebracht.

Besonders viele Schäden hat der Sturm im Süden des Landes hinterlassen. "Wir haben ordentlich zu tun", sagte Matthias Koch, Dachdeckermeister in Duderstadt (Landkreis Göttingen) im südöstlichen Niedersachsen. "Alles nur kleinere Schäden wie abgerissene Dachrinnen oder Ziegel." In drei bis vier Wochen seien die beschädigten Dächer wieder repariert.

Dem landesweit größten Versicherer VGH wurden bisher rund 20.000 Beschädigungen durch Sturm "Niklas" gemeldet - mit einem Gesamtschaden von rund 16 Millionen Euro. "Da nach wie vor Sachschäden gemeldet werden, dürfte die Gesamtzahl aber noch weiter steigen", sagte ein Sprecher der Versicherung. Laut der Versicherung betragen die gemeldeten Schäden durchschnittlich jeweils rund 850 Euro.

Herabstürzende Äste hatten auch viele Autos beschädigt: "In der Kfz-Versicherung erwarten wir für "Niklas" und "Mike" zusammen etwa 2000 Schäden", sagte der VGH-Sprecher. Sturmtief "Mike" wirbelte nur einen Tag vor "Niklas" durch Niedersachsen. Der Schaden an den Autos belaufe sich auf rund drei Millionen Euro.

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