Wetter im Norden

Sturmflut in Niedersachsen: Küstenschutz gibt Sturmwarnung aus

An der niedersächsischen Nordseeküste werden für Sonntag heftige Sturmböen vorausgesagt – die laut Küstenschutz zu einer Sturmflut führen können.

Nordseeküste – Das Wetter im Norden zeigt sich bereits am Samstag von seiner ungemütlichen Seite – regnerisch und windig soll es auch am Sonntag weitergehen. Besonders an der Nordseeküste in Niedersachsen sagt der Wetterbericht Sturmböen voraus und im Zuge dessen wird eine leichte Sturmflut am Sonntag und in der Nacht auf Montag prophezeit.

Niedersächsischer Landesbetrieb mit Sitz in Norden:Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Geschäftsbereich:Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz
Gründung:1. Januar 2005
Vorgänger:Niedersächsisches Landesamt für Ökologie und Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft und Küstenschutz

Der Sturmflutwarndienst des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) im Norden teilte dpa zufolge mit, dass es aufgrund des Mittaghochwassers am Sonntag sowie des Nachthochwassers zum Montag zu eineinviertel bis eineinhalb Meter höherem Tidehochwasser kommen kann. Dabei sei von Windstärke sechs aus westlicher Richtung auszugehen.

Sturmwarnung in Niedersachsen: Küstenschutz warnt aufgrund der Wettervorhersage am Sonntag vor Sturmflut und Windstärke sechs

Aufgrund der ungünstigen Windrichtung wird das Nordseewasser beständig in die deutsche Bucht gedrückt, auf diese Weise kann es zur Sturmflut kommen. Strände, Vorländer und Hafenflächen könnten im Zuge dessen überflutet werden – wenn Sie Ihr Auto in Küstennähe geparkt haben, sollten Sie sich also überlegen, dieses rechtzeitig umzustellen.

Der Küstenschutz erwartet am Sonntag eine leichte Sturmflut an der niedersächsischen Küste. (Symbolbild)

Leichte Sturmfluten sind im Herbst und Winter an der Nordseeküste jedoch nichts Ungewöhnliches oder Besorgniserregendes. Dem NLWKN zufolge können leichte Sturmfluten nah dem langjährigen Mittel statistisch gesehen bis zu zehnmal pro Saison von September bis April auftreten. Ungewöhnlich könnte jedoch der Winter 2021 werden: Das Wetter-Phänomen La Niña soll Deutschland viel Schnee bescheren und aufgrund des gestörten Polarwirbels könnte der eisigste Winter seit zehn Jahren drohen.

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Leichte Sturmfluten sind für Küstenschutzbauwerke in Niedersachsen kein Problem – Sturmböen von 85 Kilometern pro Stunde erwartet

Angaben der Behörde zufolge stellen solche leichten Hochwasser, wie die zu erwartende Sturmflut am Sonntag und Montag, keine große Herausforderung für die niedersächsischen Küstenschutzbauwerke dar. Anders sieht es an der Küstenautobahn A20 durch Niedersachsen aus, dort bereitet sich das Protestcamp in Westerstede auf den Winter vor.

An der Nordseeküste erwartet der Deutsche Wetterdienst am Sonntag aufgrund des Sturmtiefs Sturmböen bis zu 85 km/h, sonst Windböen und einzelne stürmische Böen aus dem Westen. Das Wetter wird sich voraussichtlich wolkenreich mit nur vorübergehend etwas Sonne und wiederholten Schauern einpendeln. Die Temperaturhöchstwerte liegen zwischen zehn und zwölf Grad. Das Wetter in Niedersachsen und die damit einhergehende Sturmwarnung könnten also glimpflich verlaufen.

Wetter in Niedersachsen: Norddeutschland hatte bereits im Jahr 2021 mit Stürmen, Tornados und Überschwemmungen zu kämpfen

Schließlich hatte der Norden Deutschlands im Jahr 2021 bereits mit einigen Stürmen und weiteren Wetterkapriolen zu kämpfen: zuletzt durch Sturm „Ignatz“, der in Kiel aufgrund eines Tornados eine „Schneise der Verwüstung“* hinterließ. Im Spätsommer drohten in Niedersachsen sogar Überschwemmungen durch ein herannahendes Unwetter. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

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