Sperrwerke geschlossen

„Herwart“ führt zu Sturmflut an der Nordseeküste

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Norden - Eine schwere Sturmflut hat am frühen Sonntagmorgen die niedersächsische Nordseeküste erreicht.

Am Vormittag habe sich die Lage allmählich wieder beruhigt, sagte ein Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz NLWKN. Die neun Sperrwerk an der Ems, der Hunte, der Weser und der Unterelbe wurden geschlossen. Am Emssperrwerk in Gandersum, in Bensersiel, Wilhelmshaven, Cuxhaven und Bremerhaven wurde die Zwei-Meter-Marke übertroffen.

Auf den Ostfriesischen Inseln wurde diese Grenze zur schweren Sturmflut dagegen nicht geknackt. Von größeren Schäden durch das Sturmtief „Herwart“ sei noch nichts bekannt, hieß es. Eine genaue Überprüfung der Deiche könne frühestens am Montag erfolgen.

Die jetzt gemessenen Wasserstände seien nicht mit denen der schweren Sturmflut Anfang Dezember 2013 zu vergleichen, teilte der NLWKN weiter mit. Damals gab es eine Kette von vier Sturmfluten. Am Pegel Norderney wurde damals ein Wasserstand von 2,83 Meter über dem mittleren Tidehochwasser ermittelt.

dpa

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