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Studie: Wohnungssuche für Studierende oft schwer

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Studentenwohnung gesucht

Hannover/Bremen - Bei der Wohnungssuche haben es Studierende in Niedersachsen und Bremen mancherorts schwer. Im Vergleich mit einigen Universitätsstädten anderer Bundesländer ist die Lage aber deutlich besser, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Analyse des Moses Mendelssohn Instituts in Berlin ergab.

Das Institut hat für 93 Hochschulstädte mit mehr als 5000 Studierenden einen sogenannten Anspannungs-Index ermittelt, bei dem maximal 100 Punkte möglich sind. Demnach ist die Wohnungssuche in München (78 Punkte) und Hamburg (76 Punkte) am schwierigsten, Bremen landet bei dem Ranking mit 47 Punkten auf dem 21. Platz. Oldenburg folgt auf Rang 24 und Hannover auf dem 33. Platz. 

Während der Anspannungsindex in Bremen im Vergleich zum Vorjahr um einen Punkt zurückgegangen ist, wuchs er in Oldenburg um 6 auf 46,5 Punkte und in Hannover um 3 Punkte auf 43 Punkte. Damit ist die Wohnungssuche für Studierende dort etwas schwieriger geworden.

Lage hat sich bundesweit verschlechtert 

Der bundesweite Durchschnittswert liegt bei 37,7 Punkten. „Die Wohnsituation für Studierende in Deutschland hat sich 2017 noch einmal verschlechtert“, teilte das Institut mit. 

Das Moses Mendelssohn Institut erstellt Gutachten und Studien etwa zur Stadt- und Regionalentwicklung. Alleinige Gesellschafterin ist die Moses Mendelssohn Stiftung. Für die Studie im Auftrag des Immobilienentwicklers GBI AG wurden 23 Faktoren untersucht - darunter die Immobilienpreise, insbesondere für Zimmer in Wohngemeinschaften, die Entwicklung der Studierenden- und Erstsemester-Zahlen und die Quote geförderter Wohnheime.

dpa

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