600 Fahrzeuge in Niedersachsen

Räumdienste starten am Wochenende in die Saison

Hannover/Bremen - Auf Eis und Schnee sind die Räumdienste in Niedersachsen und Bremen vom kommenden Sonntag an vorbereitet.

„Insgesamt stehen über 600 Winterdienstfahrzeuge für den Einsatz bereit“, teilte Heike Haltermann von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. Rund 1400 Mitarbeiter seien dafür zuständig, Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen schnee- und eisfrei zu halten.

Im Bundesland Bremen haben sich verschiedene Behörden und Unternehmen auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. „Am 15. Oktober beginnt die Winterdienstbereitschaft“, sagte der Pressesprecher des Amtes für Straßen und Verkehr in Bremen, Martin Stellmann. Nach Angaben des Verkehrsressorts beobachten die Einsatzleiter täglich die Vorhersagen der Wetterdienste, kontrollieren in der Nacht die Straßen und stehen im Kontakt mit der Polizei. Neben Straßen im Stadtgebiet sind die Räumdienste für mehrere Autobahnen und Bundesstraßen in und um Bremen zuständig.

Stellmann zufolge gibt es von Sonntag an Rufbereitschaften, damit zu jeder Tag- und Nachtzeit Mitarbeiter erreichbar sind, wenn etwa wegen Glatteis ein Streufahrzeug gebraucht wird. Das Personal sei auf die neusten Sicherheitsregeln geschult und mit der Fahrzeugtechnik vertraut. Auch verschiedene Reinigungsunternehmen sind vorbereitet. 

„Ab 15. Oktober voll einsatzbereit“

„Ab dem 15. Oktober sind wir voll einsatzbereit“, sagte etwa Michael Drost von der Entsorgung Nord GmbH & Co. KG, die in Bremen für einen Großteil der Straßen und Radwege zuständig ist. „Bei uns gibt es regelmäßige Schulungen insbesondere im Umgang mit Räumfahrzeugen.“

Beim Bremer Umweltbetrieb, der für den Norden des Stadtgebietes zuständig ist, beginnt die 24-Stunden-Rufbereitschaft zwar erst Anfang November, der Winterdienst ist nach Angaben der Sprecherin Kerstin Doty aber bereits jetzt einsatzbereit. „Die Wetterentwicklung wird über Wetterportale kontinuierlich verfolgt. Sollte ein frühzeitiger Wintereinbruch eintreten, können wir über Notfallpläne kurzfristig einen 24-Stunden-Winterdienst organisieren.“

dpa

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