Christopher Street Day in Oldenburg

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Tausende haben sich zum Christopher Street Day in Oldenburg versammelt

Oldenburg - Tausende Schwule und Lesben haben sich zum Auftakt des 22. Christopher Street Days (CSD) in Oldenburg mit Regenbogenfahnen und zu lauter Musik versammelt. Die Organisatoren rechnen im Laufe des Samstags mit rund 10 000 Teilnehmern.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Wir sind nicht verhandelbar". Auch der CSD in Oldenburg wird überschattet von dem blutigen Anschlag in Orlando (US-Staat Florida), wo ein Mann vor einer Woche in einem Club für Schwule und Lesben gezielt Menschen erschoss und dabei 49 Unschuldige tötete. "Das ist sehr bedrückend und nimmt uns ein Stück Unbeschwertheit", sagte CSD-Nordwest-Sprecher Kai Bölle.

Die Ereignisse in Orlando zeigten, dass sich das gesellschaftliche Klima verschärfe und es eine Rückentwicklung gebe, bei der Minderheiten wieder angegangen würden. Der Opfer von Orlando sollte in einer Gedenkminute gedacht werden. Für die Demonstration, die durch die Oldenburger Innenstadt bis zum Schlossplatz führt, meldeten sich in diesem Jahr 17 Gruppen mit eigenen LKW und über zwei Dutzend Fußgruppen an.

dpa

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