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Störung bei Facebook: WhatsApp, Instagram und Co. ausgefallen

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Von: Bjarne Kommnick

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Social Media - Facebook-Dienste
Sämtliche Nutzerinnen und Nutzer klagen über Störungen bei allen Facebook-Diensten. © dpa/Yui Mok

Mehrere Dienste des Facebook-Konzerns sind down, darüber klagten hunderttausende Nutzerinnen und Nutzer im Netz. Das Unternehmen entschuldigte sich bereits.

New York - Am Montag sind die bekannten Social Media Plattformen des Facebook-Konzerns vorübergehend vom Netz gegangen, darunter auch der Nachrichtendienst WhatsApp und Instagram. Das Unternehmen entschuldigte sich bereits auf Twitter für die Störungen und versicherte an den Problemen zu arbeiten. Eine Ursache nannte der Facebook-Sprecher bisher noch nicht, eine Cyber-Attacke könne jedoch wohl ausgeschlossen werden.

UnternehmenFacebook Inc.
GründungFebruar 2004
GründungsortCambridge, Massachusetts, Vereinigte Staaten
CEOMark Zuckerberg

Einige Experten hatten bereits eine erste Vermutung für das Facebook-Problem. Komplikationen mit dem DNS-Service könnten demnach eine Ursache für die Facebook-Störung seien. Der Dienst sorge dafür, dass mit Buchstaben eingegebenen Website-Namen in die IP-Adressen übersetzt werden, sodass diese angesteuert werden könnten.

Facebook-Sicherheitsexperten: Cyberattacke unwahrscheinlich

Anonyme IT-Sicherheitsexperten von Facebook erklärten gegenüber der „New York Times“, dass eine Cyberattacke als Ursache für das Problem unwahrscheinlich sei. Die jeweilige Technik hinter den einzelnen Plattformen sei zu unterschiedlich aufgebaut, als dass eine Cyberattacke alle gleichzeitig offline bringen könne.

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Andere Social Media Plattformen spüren Facebook-Störung

Von den Facebook-Problemen bekommen auch andere Anbieter etwas zu spüren. Es sei zu einem massiven Anstieg anderer DNS-Dienste gekommen, erklärte John Graham-Cumming, Technik-Chef des Dienstleister Cloudfare. Auch Twitter habe einen erhöhten Anstieg von Nutzerzahle verzeichnen können, dort trendet zudem derzeit der Hashtag #FACEBOOKDOWN.

Bereits im Juli hatten DNS-Störungen dazu geführt, dass mehrere bekannte Websites streckenweise nicht aufrufbar waren. Damals waren Störungen beim Web-Dienstleister Akamai die Ursache für die Probleme. Auch der Cloud-Dienst Fastly war bereits Anfang Juni für mindestens eine Stunde nicht erreichbar gewesen. Dabei seien auch die Seite der britischen Regierung, die Plattform Reddit und der „Guardian“, die „New York Times“, und „Le Monde“ vom Netz gewesen.

Auch das o2-Netz in Hamburg und der Umgebung hatte am Montag streckenweise Störungen. *kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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