Serie von tödlichen Flugunfällen reißt nicht ab

Drei Tote bei Absturz von Sportflugzeug nahe Cuxhaven

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Rettungskräfte am Absturzort.

Cuxhaven/Sandstedt - Beim Absturz eines Sportflugzeugs sind am Samstag in Sandstedt bei Cuxhaven drei Menschen ums Leben gekommen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war das Flugzeug kurz zuvor mit einem anderen Kleinflugzeug zusammengestoßen, wie eine Sprecherin in Cuxhaven auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die andere Maschine habe landen können, fügte sie hinzu und bestätigte damit einen Bericht des Online-Portals ndr.de. Demnach konnte diese Maschine auf dem Flugplatz Bremerhaven-Luneort landen. Der Unfall ist der fünfte tödliche Flugzeugunfall in diesem Jahr in Niedersachsen.

Bei den tödlich verunglückten Menschen handelte es sich der Polizeisprecherin zufolge um drei erwachsene Männer aus Nordrhein-Westfalen. Mehr Details wollte die Polizei zunächst mit Rücksicht auf die Angehörigen nicht mitteilen.

Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge sollen die Piloten beider Flugzeuge noch versucht haben, einander auszuweichen. Der Pilot des Flugzeuges, das in Bremerhaven landete, blieb unverletzt. Sein Flugzeug wurde beschlagnahmt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen wurde eingeschaltet.

Es ist in diesem Jahr das fünfte Mal, dass in Niedersachsen ein Klein- oder Sportflugzeug abgestürzt ist. Karfreitag verunglückte der Pilot eines Kleinflugzeuges auf dem Weg von Kassel nach Sömmerda in Thüringen in Südniedersachsen.Bei dem Absturz eines Kleinflugzeuges an der A28 Mitte April bei Hatten starb der Bürgermeister der Gemeinde Kirchseelte (Landkreis Oldenburg).Anfang Mai kam 67-Jähriger beim Absturz eines Segelfliegers in Bad Münder ums Leben. In Melle bei Osnabrück starben nur wenige Taqe später zwei Männer in einem Ultraleichtflugzeug.

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