Vor der Landtagswahl

Ministerpräsident Weil offen für Ampel-Koalition in Niedersachsen

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Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) schließt eine Ampel-Koalition nicht aus.

Hannover - Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat mit Blick auf eine mögliche Regierungsbildung nach der Landtagswahl seine Partei vor „Ausschließeritis“ gewarnt.

Er strebe eine Fortsetzung der rot-grünen Landesregierung an, werde aber bei einem anderen Wahlausgang auch mit anderen Parteien reden, sagte Weil am Mittwoch in Hannover. Auch einer Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP erteilte Weil ausdrücklich keine Absage. Vielmehr lobte der SPD-Politiker die FDP-Opposition im niedersächsischen Landtag: „Die FDP war in der vergangenen Legislaturperiode die intelligentere Opposition. Sie hat uns herausgefordert, das Verhältnis der Parteien aber nicht dauerhaft belastet.“ 

Schwieriger nannte Weil jedoch das Verhältnis von FDP und Grünen. Bei der CDU beklagte Weil dagegen unfaires Verhalten auch ihm persönlich gegenüber: „Die CDU ist - mit einem Begriff aus der Fußballersprache gesagt - vom Anpfiff an auf den Mann gegangen. Die wollten gar nicht den Ball treffen.“

Laut Umfrage CDU stärkste Kraft

Eine Umfrage im Auftrag des NDR sah die CDU bei der Sonntagsfrage zuletzt mit 37 Prozent als stärkste Kraft. Die SPD von Ministerpräsident Stephan Weil käme demnach auf 32 Prozent, die Grünen würden 10 Prozent erreichen. Die FDP würde der Umfrage zufolge 6 Prozent erhalten, die Linke 5 Prozent und die AfD kann mit 7 Prozent auf den erstmaligen Einzug in den Landtag hoffen.

dpa

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