Nach Angriff in Würzburg

Ministerin: Unbegleitete junge Flüchtlinge besser betreuen

Hannover - Nach dem Terrorangriff eines jungen Asylbewerbers bei Würzburg hat Niedersachsens Sozialministerin, Cornelia Rundt, mehr Betreuungsangebote für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gefordert.

In Niedersachsen erhielten über 5000 dieser jungen Zuwanderer entsprechende Hilfe, sagte die SPD-Politikerin dem Radiosender NDR Info. „Die Unterstützung kann man sicher noch ausbauen.“ Die jungen Menschen benötigten eine Perspektive. „Sie ist der beste Schutz vor einer Radikalisierung.“

Ein 17-jähriger Afghane hatte am Montagabend in einem Regionalzug Mitreisende mit Axt und Messer angegriffen. Er war als unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland gekommen. Fünf Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwebten in der Nacht zum Mittwoch noch in Lebensgefahr. Der Attentäter wurde erschossen, als er auf der Flucht Polizisten angriff. Nach dem Attentat bekräftigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die CSU-Forderung, den Zuzug von Flüchtlingen zu begrenzen. 

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Werder-Training am Mittwoch

Werder-Training am Mittwoch

Bilder: Deutsche Handballer sorgen wieder für Spektakel

Bilder: Deutsche Handballer sorgen wieder für Spektakel

Berlin Fashion Week: Promis, Trends und volles Haus

Berlin Fashion Week: Promis, Trends und volles Haus

Schnee und Glätte treffen den Berufsverkehr

Schnee und Glätte treffen den Berufsverkehr

Meistgelesene Artikel

Sturmtief Friederike bringt Schnee und heftige Böen - Schulausfall im Harz

Sturmtief Friederike bringt Schnee und heftige Böen - Schulausfall im Harz

12-Jähriger stirbt beim Schwimmunterricht

12-Jähriger stirbt beim Schwimmunterricht

Gnadengesuch abgelehnt: Ex-SS-Mann Gröning muss Haft antreten

Gnadengesuch abgelehnt: Ex-SS-Mann Gröning muss Haft antreten

Brückenarbeiten an der A1 dauern länger als geplant

Brückenarbeiten an der A1 dauern länger als geplant

Kommentare