Sorge vor Verkauf von Metronom-Bahn

Hannover/Celle - Der bevorstehende Verkauf von Niedersachsens wichtigster Privatbahn Metronom weckt Ängste um die Zukunft der gelb-blauen Züge.

„Die größte Gefahr besteht darin, dass sich hier Finanzinvestoren anmelden und zum Zuge kommen, das wäre fatal“, sagte Celles Landrat Klaus Wiswe (CDU) der Nachrichtenagentur dpa. Im Zuge der Übernahme des Metronom-Mehrheitseigners Arriva durch die Deutsche Bahn sollen die deutschen Tochterunternehmen der britischen Bahnfirma gebündelt bis Jahresende verkauft werden. Ein Drittel des deutschen Arriva-Geschäfts entfällt auf Niedersachsen.

„Wir setzen uns für Lösungen ein, die den Wettbewerb garantieren“, sagte der Sprecher des Niedersächsischen Verkehrsministeriums, Christian Budde. „Das heißt, wenn die Franzosen oder ein großer Konzern einsteigen würden, wäre der Wettbewerb nicht behindert.“ Als Interessenten werden Rivalen der Bahn im In- und Ausland, auch aber die Benex-Holding der Hamburger Hochbahn genannt, die bislang bereits an der Metronom-Gesellschaft beteiligt ist.

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