Mit Rezepten im Text

Das (fast) perfekte Silvester-Dinner: Ein Selbstversuch

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Die Kandidaten beim (fast) perfekten Silvester-Dinner: Anja, Christian und Thorsten.

Manchmal hat Christian Goldmann, Redakteur bei der Kreiszeitung und Fan von „Das perfekte Dinner“ verrückte Ideen. Kürzlich verkündete er auf einer Redaktionskonferenz: „Wir spielen ,Das perfekte Dinner‘ nach und bereiten ein Drei-Gänge-Menü zu, das unsere Leser zu Silvester nachkochen können.

Gesagt und auch getan. Neben Goldmann erklärte sich sofort Kollegin Anja Willgerodt, ebenfalls Redakteurin, bereit, den Spaß mitzumachen. Und auch der dritte Mann war schnell gefunden: Thorsten Böner aus dem Anzeigenverkauf. „Thorsten macht einfach jeden Blödsinn mit“, so Anjas Kommentar über dessen spontane Zusage.

Der große Tag: Der Silvester-Dinner-Probelauf - die Akteure

Die Akteure sind also Anja Willgerodt, die gute Seele der Sonderthemen-Redaktion, 45 Jahre jung, passionierte Thermomix-Liebhaberin und Verächterin von zu spät eingenommen Kohlenhydraten. „Mit letzterem mache ich bei dem Duell aber eine Ausnahme.“ 

Anja Willgerodt - verantwortlich für die Vorspeise.

Thorsten Böner, Medienberater mit Herz und Seele, 48 Jahre alt und Anhänger von Salat und Fischgerichten. „Heute gibt es jedoch Geflügel, und manchmal sagen meine Kinder sogar, dass es ihnen bei mir schmeckt.“ 

Der dritte im Bunde ist Ideengeber Christian Goldmann, bekennender Alles-Esser und 40 Jahre alt. Ob er kochen kann? „Eigentlich kann ich kochen, ich komme nur viel zu selten dazu.“

Dinner-Bewertung: Von 1 bis 10 Punkten

Der Ort des Geschehens ist das Haus von Thorsten Böner in Elsfleth. Jeder kocht einen Gang, den die anderen mit Noten von 1 bis 10 bewerten müssen, wobei 10 die beste Note ist. Die Gänge wurden ein paar Tage vor dem Kochen ausgelost: Anja ist für die Vorspeise verantwortlich, Thorsten für den Hauptgang und Christian für das Dessert.

Thorsten Böner - er macht das Hauptgericht.

19 Uhr: Los geht es. Eintreffen in Thorstens Haus. Die Gäste werden von den Katzen Kira und Fanta begrüßt. Zunächst etwas scheu, dann deutlich zutraulicher. „Oben habe ich auch noch Fische“, verrät Tierliebhaber Thorsten. „Und vor dem Aquarium steht ein Sessel, damit die Katzen die Fische besser beobachten können.“ Thorsten lebt allein: „Und das ist auch gut so.“

Anja will mit einem Thermomix den Sieg einfahren

„Für einen Männer-Single-Haushalt hast du aber jede Menge Weihnachtsdekoration“, befindet Kollege Christian anerkennend. Jetzt aber kommt Anjas große Stunde: Sie hat vier vollgepackte Tüten dabei. 

„Du hast ja mehr Küchen­utensilien mit als sich in meinem ganzen Haus finden lassen“, stellt Thorsten lachend fest. Und tatsächlich: Anja will mit Technik den Sieg einfahren. „Es heißt ja manchmal, dabei sein ist alles. Das kommt für mich heute aber nicht in Frage.“

Sie packt einen Tablet-PC aus sowie einen elektrischen Brotschneider und schließlich ihren geliebten Thermomix. „Kochen ohne Thermomix ist wie Shoppen ohne Kreditkarte.“ Thorsten und Christian nicken zustimmend, und Christian sagt: „Die Frau setzt auf Technik, das hat sie uns voraus.“ „Und zudem habe ich mich tagelang auf die Sache vorbereitet“, verkündet Anja. „Schließlich ist das eine ernste Angelegenheit.“

Christian vergisst einfach mal die Minze

Christian Goldmann - der Dessert-Macher.

In der Küche angekommen, machen sich Thorsten und Anja sofort ans Werk. Anja sucht einen Platz für den Thermomix und nimmt den gesamten Küchentisch in Beschlag, um ihre Zutaten und Werkzeuge auszubreiten. „Das Tablet dient mir als Kochbuch.“ 

Thorsten hingegen hat seine Schwester befragt und in einer Frauen-Zeitschrift ein tolles Rezept für Knödel gefunden. Und Christian? Der hat ein bisschen gegoogelt und stellt beim erstmaligen richtigen Durchlesen seines Rezeptes fest, dass er vergessen hat, Minze einzukaufen. „Oh, Mist, nun heißt es improvisieren.“

Da Klappern beim „perfekten Dinner“ zum Handwerk gehört, bringt ihm dies schon die ersten Minuspunkte ein. Thorsten dagegen versucht, mit Qualität aufzutrumpfen: „Habe ich euch eigentlich schon gesagt, dass ich extra ein Bio-Huhn gekauft habe?“ „Ja, schon dreimal.“ Anja legt nach und überreicht Gastgeber Thorsten ein paar Lebkuchen als Gastgeschenk. „Selbstgemacht?“, fragt dieser. „Klar. Natürlich mit dem Thermomix.“

Die fieberhafte Suche nach Ersatzzutaten beginnt

19.30 Uhr

: Christian durchsucht die Vorratsschränke nach Ersatzminze für sein Dessert. Da die Suche am Ende aber erfolglos bleibt, erklärt er: „Dekoration wird überbewertet.“ Thorsten formt derweil fleißig Speck-Knödel: „Aber ohne Speck.“ 

Hier entstehen die Knödel.

Anja rollt Teig aus, sticht mit Förmchen Plätzchen aus, und lässt derweil ihre Zaubermaschine werkeln. Immer wieder gibt der Thermomix diverse Geräusche von sich und erteilt seiner Besitzerin Kochanweisungen über das Display. „Jetzt ist er gerade am Dünsten.“

Anja verrät ihren Gang und weckt den Hunger

Nun verrät die Technik­enthusiastin auch ihre komplette Komposition: „Neben Parmesanplätzchen mit einem Cashew-Curry- und einem Sour-Cream-Dip gibt es eine pikant gewürzte Süßkartoffel-Möhren-Ingwer-Kokossuppe sowie einen Brokkoli-Granatapfelsalat in Gurke.“ 

Thorsten schwingt die Töpfe und Pfannen. Anja programmiert ihren Küchenhelfer neu und befüllt den Backofen mit ihren Plätzchen. Christian, der nach seiner vergeblichen Suche untätig und sprücheklopfend herumgesessen hat, wird zum Tischdecken verdonnert.

21.05 Uhr: Nachdem die Aufgabe erledigt ist, checkt Christian die Soundanlage des Gastgebers und stellt dabei etwas verwundert fest, dass Thorsten neben viel „Alt-Herren-Rock“ auch eine Pur-CD im Angebot hat. „Ach, das kann ich mal gut haben“, zeigt sich Thorsten selbstbewusst. 

Christian wird nörgelig: Hunger, Hunger!

Christian wird nun etwas nörgelig: „Wann geht es endlich los? Ich habe Hunger.“ „Gleich, gleich“, beschwichtigt Anja, die wie auch Profi­köche viel Wert auf ein ansprechendes Anrichten auf dem Teller legt. Die Suppe füllt sie in stilvolle Suppengefäße, schneidet mit ihrem Brotschneider eine Salatgurke und komponiert tatsächlich ein kleines Kunstwerk auf jedem der drei Teller.

21.15 Uhr

: Zu ihrem Gericht empfiehlt Anja einen trockenen Weißwein. „Der stammt von der Mosel, von dem Weingut, bei dem wir immer bestellen.“ Nur leider lässt sich kein Korkenzieher finden. Engagiert stürmt Thorsten los, um die Nachbarn um Hilfe zu bitten. Doch leider sind alle ausgeflogen. Beherzt startet Thorsten einen letzten Versuch und bittet einen Kumpel, vorbeizukommen, um den dringend benötigten Entkorker zu bringen. 

Christian versucht derweil, die Zeit zu überbrücken: „Wisst ihr welches Lied ich meine? ,Gehse inne Stadt, wat macht dich da satt ’ne Currywurst, kommse vonne Schicht wat schönret gibt et nich als wie Currywurst.‘“ Beide Angesprochenen zucken die Schultern, und Anja wirft ihrem Kollegen einen finsteren Blick zu: „Was heißt hier Currywurst? Bei uns gibt es jetzt was viel Besseres. Und wenn wir nicht gleich anfangen, wird alles kalt!“

Anerkennende Worte für die Vorspeise

„Ist ein Lied von Grönemeyer – Currywurst. Solltet ihr unbedingt mal hören.“ Da klingelt es an der Tür, und Thorstens Freund Uwe bringt das gewünschte Werkzeug. Schnell ist die Flasche geöffnet, der Wein eingeschenkt, und es wird auf einen schönen Abend angestoßen. „Sorry noch mal“, entschuldigt sich der Gastgeber. „Sonst gibt es bei mir eher Bier.“ 

Es angerichtet: Parmesanplätzchen mit Cashew-Curry und Sour-Cream-Dip, eine Süßkartoffel-Möhren-Ingwer-Kokossuppe sowie einen Brokkoli-Granatapfelsalat in Gurke.

Für die Vorspeise finden beide Männer anerkennende Worte. „Sowohl die Optik als auch der Geschmack können mich restlos überzeugen“, lobt etwa Christian. Nach dem ersten Gang notieren die beiden auf einem kleinen Spickzettel ihre Note, ohne diese dabei zu verraten. Sie werden erst am Ende nach allen drei Gängen bekanntgegeben.

21.37 Uhr: Nur wenige Minuten später ist Thorsten mit dem Servieren dran. „Bei mir gibt es Hähnchen in einer Orangen-Fenchel-Sauce. Dazu Rosenkohl, Pilze und meine selbst gemachten Knödel.“ Als Getränk serviert er einen trockenen Rotwein. Auch dieses Gericht mundet allen, doch Thorsten hat leider etwas Pech. „Ich will nicht meckern, aber alle Zutaten sind etwas zu kalt“, kritisiert Christian. 

Die Hähnchenfilets in der Pfanne.

Aber auch Anja, die in der Firma eher für ihre diplomatische Vorgehensweise bekannt ist, merkt an: „Die Knödel sind angebrannt, und das Fleisch ist zu trocken. Und auch optisch wäre mehr gegangen. Aber sonst finde ich alles großartig!“ Thorsten räumt ein: „Es war wohl ein Fehler, tiefe Teller zu verwenden.“

Christian vergisst auch noch Schmand - Punktabzug

Anschließend müssen Anja und Christian auf ihren Zetteln ihre Bewertungen niederschreiben. Nun ist Christian dran. Und leider muss er nochmals feststellen: Es fehlt eine weitere Zutat. „Verflucht! Kein Schmand.“ Mit einem breiten Grinsen kann Anja aushelfen. Aus einer ihrer Taschen kramt sie einen Becher der benötigten Komponente hervor. „Du bist mir einer. Willst hier mit uns das ,pefekte Dinner‘ nachspielen, und dann solch eine Organisation. Das gibt schon wieder Punktabzug.“ 

Und für Christian endet die Schmach leider noch nicht. Beim Zubereiten seiner Nachspeise muss er feststellen, dass er für das Passieren von Himbeeren Anjas Thermomix benötigt. „Dürfte ich vielleicht mal...?“ „Natürlich.“ Und wieder dieses Grinsen.

Eine Kalorienbombe zum Abschluss

Das Dessert

22.25 Uhr: Christian tischt die Nachspeise auf. Es gibt ein Himbeer-Dessert mit Sauerrahmschaum sowie Knusperbröseln aus Zwieback und Haferflocken in karamellisiertem Rohrzucker. Serviert wird das Ganze als Schichtgericht in Anjas frisch abgewaschenen Suppen-Gläschen. „Wir haben hier drei Geschmacksnoten“, erklärt der Redakteur. „Oben die leicht säuerliche Himbeer-Creme, dann der milde Sauerrahmschaum und am Ende die sehr süßen Brösel im Rohrzucker.“ 

Allen schmeckt der finale Gang, doch auch hier ist natürlich Ehrlichkeit gefragt. Anja: „Was für eine Kalorienbombe. Zudem hätte ich das Ganze lieber nebeneinander auf einem Teller und nicht übereinander bekommen. Und nicht zuletzt hat der Zucker nicht richtig karamellisiert und knirscht an meinen Zähnen.“

Die Bewertungen des perfekten Silvester-Dinners

22.45 Uhr: Das Kochduell ist zu Ende. Jetzt müssen die vergebenen Punkte verkündet werden. Christian zu Anja: „Auch wenn du viel Hightech-Unterstützung hattest, gebe ich dir zehn von zehn Punkten. Du hast dir einfach die meisten Gedanken gemacht, drei einzelne Gerichte zubereitet, diese sehr geschmackvoll angerichtet, und am Ende hat alles wirklich sehr gut geschmeckt.“ 

Thorsten zu Anja: „Ich gebe dir neun Punkte, weil zehn das absolute Maximum sind. Aber auch ich muss sagen, dass du die Aufgabe am besten gelöst hast.“ Anja zu Thorsten: „Meine Kritikpunkte zu deinem Essen kennst du. Aber du hast die viel Mühe gegeben. Von mir bekommst du sieben Punkte.“ 

Thorsten zu Christian: „Deine Portion war mir leider zu groß. Vielleicht hättest du kleinere Gläser verwenden sollen. Und natürlich war das Ganze nicht so raffiniert wie Anjas Komposition. Ich gebe dir sieben Punkte.“ 

Christian zu Thorsten: „Du hast dir viel Mühe gegeben, aber leider war alles ein wenig zu kalt und auch nicht so schön angerichtet. Daher gebe ich dir ebenfalls sieben Punkte.“ Anja zu Christian: „Leider war dein Auftritt hier zu chao­tisch. Es fehlten wichtige Zutaten. Geschmeckt hat es aber trotzdem. Daher bekommst du von mir ganz lieb gemeinte sechs Punkte.“

And the winner is....

Die strahlende Siegerin mit ihrem Menü: Anja Willgerodt.

22:50 Uhr: Jetzt ist es raus: Anja ist die wohlverdiente Gewinnerin mit 19 Punkten. Thorsten folgt auf Platz zwei mit 14 Punkten, und Christian belegt den letzten Platz mit 13 Punkten. Die Siegerin erhält einen schönen Pokal und darf für das Gewinnerfoto posieren. 

Bei einem Absacker gilt es noch eine wichtige Frage zu klären. Christian: „Und Thorsten, kaufst du dir jetzt auch einen Thermomix?“ Thorsten: „Nö, du?“ „Nö.“ Und Anja: „Oh, Mann.“

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Die Rezepte des perfekten Dinners

Die Vorspeise: Parmesansterne, Süßkartoffel-Ingwer-Kokos-Möhrensuppe

Parmesansterne

• 250 g Mehl • 125 g kalte Butter • 100 g Parmesan • 2 Eier • 1–2 TL getrockneter Rosmarin • 1–2 TL getrockneter Tymian • ½ TL Salz • 1 gehäufter TL Zucker • etwas schwarzer Pfeffer

Den Parmesan in Stücken in den Thermomix geben und 10 Sek./Stufe 10 zerkleinern. Die restlichen Zutaten dazugeben und alles zunächst eine Minute kneten. Dann den Teig nochmal 10 Sek./Stufe 4 verkneten, bis aus den einzelnen Bröseln eine feste Masse geworden ist. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. 

Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 6 Millimeter dick ausrollen und möglichst große Sterne (oder andere Formen) ausstechen. Die Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 15 bis 20 Minuten bei 180 Grad (Umluft) backen. 

Abkühlen lassen und nach Wunsch mit Toppings verzieren, wie mit gewürztem Schmand und etwas Lachs, Fetacreme und einem Stück getrocknete Tomate oder Frischkäse und Kresse. Oder mit den folgenden Dips. Ohne Thermomix: Den Parmesan reiben und mit allen anderen Zutaten zu einem Teig verarbeiten.

Cashew-Curry-Paprika-Dip

• 300 g Cashewkerne (gesalzen) • 1 rote Paprika • 175 g Frischkäse • 2 TL Curry • 1 TL Paprika edelsüß • 2 TL Chinagewürz • 1 EL Balsamicoessig (dunkel) • Salz, Pfeffer

Cashewkerne bei Stufe 8-10 zerkleinern. Paprika in großen Stücken dazugeben, 15 Sek./Stufe 6. Restliche Zutaten hinzugeben, 15 Sek./Stufe 3. Nach Belieben abschmecken. Ohne Thermomix: Cashews zu Mus verarbeiten, Paprika kleinschneiden und mit den anderen Zutaten zusammen pürieren.

Sour Cream

• 4 EL Mayonnaise • 250 g Magerquark • 200 g Crème fraîche • 200 g saure Sahne oder Schmand • 1 Bund frischer Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten • 1 Knoblauchzehe, frisch gepresst • Salz oder Kräutersalz, Pfeffer, etwas Zucker

Alle Zutaten in den Thermomix geben und verrühren 5 Sek./Stufe 5. Wenn es zeitlich passt, noch etwa eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Ohne Thermomix: Alle Zutaten verrühren.

Süßkartoffel-Ingwer-Kokos-Möhrensuppe

• 2 kleine Zwiebeln, halbiert • ca. 3 cm großes Stück Ingwer • 25 g Öl • 200 g Möhren, geschält und in Stücken • 200 g Süßkartoffeln, in Stücken • 500 g Wasser • ca. 200 ml Kokosmilch • 2–3 TL Gemüsepaste, je nach Geschmack • 100 g Crème fraîche • Chili getrocknet • Salz, Pfeffer, Muskat • evtl. (gewürzte) Erdnüsse

Zwiebeln und Ingwer in den Thermomix geben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern. Öl zugeben, 3 Min./Varoma/Stufe 1. Süßkartoffeln und Möhren in den Mixtopf einwiegen, Wasser, Gemüsepaste und Kokosmilch zugeben, 15 min/100 Grad/Stufe 2. Alles pürieren 20 Sek./Stufe 5-7-9. 

Crème fraîche, Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Chili zugeben und bei 10 Sek./Stufe 3 unterrühren. Bei Bedarf mit gehackten Erdnüssen servieren. Auch die doppelte Menge passt in den TM31. Ohne Thermomix: Zwiebeln und Ingwer in kleine Würfel schneiden, in Öl andünsten, restliche Zutaten zugeben und gar kochen. Anschließend pürieren und abschmecken.

Brokkoli-Apfel-Salat mit Granatapfel und Ingwer-Honig-Dressing

• Kerne von etwa einem Granatapfel, je nach Größe • 20 g geschälter Ingwer • 25 g Sonnenblumenöl • 250 g Brokkoli, in Röschen • 1 Apfel, groß, geviertelt • 30 g Walnusskerne • Abrieb von einer Limette • 20 g Limettensaft • 2 TL Honig • 1 TL Kräutersalz • ½ TL Pfeffer • 1 Prise Chili • für die „Schälchen“: 1 große Salatgurke

Granatapfel einschneiden und über einer großen Schüssel mit einem großen Löffel über einer ausreichend großen Schüssel die Kerne herausklopfen. Die bitteren weißen Membranen entfernen. Sonnenblumenöl und Ingwer in den Mixtopf geben, 6 Sek./Stufe 6 zerkleinern. 2 Min./100 Grad/Stufe 1. 

Restliche Zutaten (ohne Granatapfelkerne) zufügen, 6 Sek./Stufe 4.5 zerkleinern. Die Granatapfelkerne untermischen. Für das „Schälchen“ die Salatgurke längs in etwa 3 Millimeter dicke Scheiben schneiden, zu einem Ring formen und mit einem Zahnstocher fixieren.

Ohne Thermomix: Öl und kleingeschnittenen Ingwer kurz aufkochen. Zerkleinerten Brokkoli und Apfel, gehackte Walnusskerne sowie alle anderen Zutaten zugeben.

Diese und weitere Rezeptideen finden Sie im Internet unter www.rezeptwelt.de

Hauptgericht

Hähnchenbrustfilets in Orangen-Fenchel-Sauce mit Kräuter-Knödeln, Rosenkohl und Kräuterseitlinge (für vier Portionen)

Kräuter-Knödel

• 5 bis 6 Brötchen vom Vortag • 250 ml Milch • 1 TL Butter • 4 Stiele Petersilie und Schnittlauch • 1 Zweig Rosmarin • 1 Ei plus 1 Eigelb • etwas Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss • 3 bis 4 EL Mehl

Die Brötchen würfeln und in eine Schale geben. Die Milch erhitzen und erhitzen. Das Ganze rund zehn Minuten lang ziehen lassen. Die Zwiebeln fein würfeln und in heißer Butter glasig dünsten. Vom Herd nehmen und zu der Brötchenmaße dazugeben. Jetzt das Ei, das Eigelb und das Mehl dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. 

Die Petersilie, den Schnittlauch und den Rosmarin kleinschneiden und ebenfalls in die Masse geben. Alles gut verkneten und mit feuchten Fingern die Knödeln formen. Reichlich Salzwasser in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Dort die Klöße hineingeben und bei schwacher Hitze gar ziehen lassen.

Hähnchenbrustfilets in Orangen-Fenchel-Sauce

• 4 Hähnchenbrustfilets (im Haupttext wurden die Bruststücke eines ganzes Hähnchens verwendet • 4 EL Öl • 2 Fenchelknollen • 1 kleine Zwiebel • 4 Orangen • 250 ml Sahne • 1 Bund Petersilie • Salz, Pfeffer, Thymian

Das Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Die Hähnchenbrust von Sehnen befreien und in der Pfanne von allen Seiten kurz anbraten. Mit Salz, Peffer und etwas Thymian würzen und aus der Pfanne nehmen. Den Fenchel längs halbieren, vom Strunk befreien und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Fenchelstreifen und die Zwiebeln in das heiße Bratfett geben und bei mittlerer Hitze ein paar Minuten lang anschwitzen. 

Zwei Orangen auspressen.Den Fenchel mit dem Orangensaft und der Gemüsebrühe ablöschen. Sahne und die Hähnchenfilets dazugeben, und alles rund zehn Minuten lang bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. 

In der Zwischenzeit die Orangen schneiden und die Filets herausnehmen. Petersilie waschen, trocken schütteln und kleinhacken. Den Deckel von der Pfanne nehmen und das Ganze fünf Minuten lang weiter köcheln lassen, bis die Sauce leicht andickt. Den Pfanneninhalt zusammen mit den Orangenfilets anrichten.

Das Gemüse

• 400 g Rosenkohl • 250 g Kräuterseitlinge • 4 EL Öl • 2 TL Salz

Die Kräuterseitlinge waschen und kleinschneiden. Das Öl in die Pfanne geben und erhitzen. Darin die Seitlinge etwa fünf Minuten lang andünsten und anschließend bei kleiner Hitze warmhalten. Die äußeren Blätter des Rosenkohls entfernen und die Strünke abschneiden. 

Anschließend die Röschen waschen und vor dem Kochen kreuzweise einschneiden. In kochendes Salzwasser geben und dort bei mittlerer Hitze sechs bis acht Minuten lang ziehen lassen. Am Ende alle Komponenten auf einem flachen Teller anrichten.

Dessert

Himbeer-Dessert mit Knusperbröseln und Sauerrahmschaum (für vier Portionen)

• 5 Zwiebacke • 85 Gramm kernige Haferflocken • 3 EL brauner Zucker • 375 g Himbeeren • 150 g Puderzucker • 200 g saure Sahne • 200 g Schmand • ein paar Minzblätter

Die Zwiebäcke in einem Gefrierbeutel grob zerbröseln. Zwiebäcke, Haferflocken und Zucker mischen. Eine Pfanne mit Öl erhitzen. Etwas Butter in der Pfanne zerlassen. Das Gemisch hineingeben und bei mittlerer Hitze so lange erwärmen bis der Zucker karamellisiert. Die Himbeeren waschen und verlesen und in einen Mixer geben. Dort pürieren und durch ein Sieb streichen. 

Die saure Sahne mit dem Schmand verrühren und anschließend auch pürieren. In ein Glas zunächst die Zwieback-Haferflocken-Masse geben. Darauf die Sahne-Schmand-Creme verteilen und oben als dritte Schicht die Himbeer-Masse geben. Zuletzt etwas gesiebten Puderzucker darübergeben und mit Minze verzieren.

Guten Appetit und alles Gute für das Jahr 2019!

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