Sieben Jahre Haft nach tödlichen Schüssen in Autowerkstatt

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Der Prozess fand vor dem Landgericht Hannover statt. Foto: Ole Spata/Archiv

Hannover - Nach den tödlichen Schüssen in einer Autowerkstatt in Langenhagen hat das Landgericht Hannover einen 44-Jährigen zu einer siebenjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Angeklagte am 15. Januar sein Opfer vorsätzlich tötete.

Warum er eine Waffe bei sich trug, konnte im Prozess nicht geklärt werden. Der 44-Jährige hatte zum Tatzeitpunkt 2,7 Promille Alkohol im Blut. Daher ging die Strafkammer zu seinen Gunsten von verminderter Schuldfähigkeit aus, wie ein Gerichtssprecher am Montag mitteilte.

Die Staatsanwaltschaft hatte für eine Freiheitsstrafe von acht Jahren und sechs Monaten plädiert. Die Verteidiger hatten sich für drei Jahre Haft wegen fahrlässiger Tötung ausgesprochen. Der Angeklagte hatte im Prozess gesagt, das spätere Opfer habe ihm selbst die Waffe gereicht und ihn aufgefordert zu schießen. Diese Aussage stuften die Richter als Schutzbehauptung ein. Das Urteil ist nicht rechtskräftig (AZ: 39 Ks 7/15)

dpa

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