Eine Gegenstimme am Montagvormittag

Neuwahl kann kommen: Landtag löst sich selbst auf

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Hannover - Nach dem Verlust der Stimmenmehrheit für die rot-grüne Regierung hat der niedersächsische Landtag am Montag seine Selbstauflösung beschlossen und damit den Weg für vorgezogene Wahlen frei gemacht.

Bei einer Gegenstimme stimmten alle anwesenden 135 Abgeordneten für die Auflösung, ein Parlamentarier war entschuldigt.

Drei Wochen nach dem Verlust der Mehrheit für die rot-grüne Koalition in Niedersachsen stehen die Zeichen jetzt auf verfrühte Landtagswahlen am 15. Oktober. Ursprünglich war die Wahl Anfang Januar terminiert. 

Die Neuwahl wird notwendig, weil die Abgeordnete Elke Twesten von den Grünen Anfang August überraschend zur CDU gewechselt war. Damit verlor die rot-grüne Regierungskoalition von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) ihre Ein-Stimmen-Mehrheit.

dpa

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