Kein Verbrechen

Vermisster Lars Wunder ist ertrunken

Jemgum - Der seit Dezember vermisste Lars Wunder aus dem ostfriesischen Jemgum ist ertrunken. Seine Leiche war am Dienstag entdeckt worden. Die Ermittler gehen nach der Obduktion vom Mittwoch von einem tragischen Unglücksfall aus.

Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen hätten keine Anhaltspunkte auf einen gewaltsamen Tod oder Fremdeinwirkung ergeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Das Ergebnis passe auch zur Situation am Fundort. Ein Landwirt hatte den Leichnam auf einer Weide mit zahlreichen Entwässerungsgräben entdeckt.

Die Staatsanwaltschaft Aurich hatte daraufhin ein Ermittlungsverfahren angeordnet, um die Todesursache zu klären. Der 31-Jährige war Anfang Dezember nach einer Feuerwehrfeier im Nachbarort Critzum spurlos verschwunden. Nach Suchaufrufen in sozialen Netzwerken hatte der Fall über die Region hinaus für Aufsehen gesorgt.

"Die Anteilnahme in der Gemeinde ist enorm groß", sagte Jemgums Bürgermeister Johann Tempel. Nun sei nach langer Zeit des Hoffens und Bangens traurige Gewissheit eingetreten.

Angehörige, Bekannte und Rettungskräfte starteten mehrfach Suchaktionen in der Umgebung. Dabei kamen auch Schiffe und ein Hubschrauber zum Einsatz, alle Aktionen verliefen jedoch ergebnislos. Einmal hatte sich ein Suchtrupp nach Angaben eines Feuerwehrsprechers sogar bis auf einen Kilometer dem jetzigen Fundort genähert.

Noch nicht alle Fragen geklärt

Das Gebiet lag jedoch knapp außerhalb des Suchbereichs. Bislang sind noch viele Fragen zu dem Fall offen. "Der Fundort hat für Überraschung gesorgt", sagte Tempel. So liegt die Stelle zwar abseits vom Heimweg des 31-Jährigen, aber auch nicht in allzu großer Entfernung von der nächsten Straße. Ob er sich in der Dunkelheit verirrt hatte oder bei der Suche nach einer Abkürzung von der Straße abkam, ist ebenfalls unklar.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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