Metallträger erschweren Löscharbeiten

Lagerhallenbrand in Seesen noch nicht gelöscht

Seesen - Der Großbrand in einer Lagerhalle in Seesen (Landkreis Goslar) ist noch immer nicht gelöscht. Die Feuerwehr hat nach eigenen Angaben weiterhin zahlreiche Glutnester zu bekämpfen.

„Verbogene Metallträger erschweren uns den Zugang zu den Glutnestern“, sagte ein Sprecher am Dienstagmorgen. Vermutlich müsse man die Wände der Lagerhalle mit einem Bagger einreißen, um dort heranzukommen. Der Einsatz werde sich deshalb noch einige Stunden hinziehen. Gefahr für die Anwohner durch Rauchentwicklung bestehe nicht mehr.

Am Montagvormittag war die Halle aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Aufgrund der großen Hitze war das Dach der Halle eingestürzt. In der 1600 Quadratmeter großen Halle lagerten unter anderem Alt-Textilien und Reinigungsmittel, die schnell Feuer fingen. Spraydosen, die in einem Raum gelagert waren, explodierten.

Zeitweise waren rund 250 Feuerwehrleute im Einsatz, die den Brand aber nur langsam eindämmen konnten. Zur Höhe des Sachschadens gab es bis zum Morgen keine Angaben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

„40 Jahre Reise zum Regenbogen“: Circus Roncalli in Bremen 

„40 Jahre Reise zum Regenbogen“: Circus Roncalli in Bremen 

Simbabwes Militär verhandelt mit Mugabe

Simbabwes Militär verhandelt mit Mugabe

Jamaika-Sondierung: Trittin spricht von "Schmerzgrenze"

Jamaika-Sondierung: Trittin spricht von "Schmerzgrenze"

Die Queen und ihr Traumprinz feiern 70 Jahre Ehe

Die Queen und ihr Traumprinz feiern 70 Jahre Ehe

Meistgelesene Artikel

Brennende Lastwagen in Emstek: LKA übernimmt Ermittlungen

Brennende Lastwagen in Emstek: LKA übernimmt Ermittlungen

Aidshilfe kämpft für angstfreien Umgang mit HIV-Positiven

Aidshilfe kämpft für angstfreien Umgang mit HIV-Positiven

Computermodernisierung macht 135 Polizisten für Fahndungsarbeit frei

Computermodernisierung macht 135 Polizisten für Fahndungsarbeit frei

Steinbruch-Arbeiter möglicherweise bei Sprengung schwer verletzt

Steinbruch-Arbeiter möglicherweise bei Sprengung schwer verletzt

Kommentare