Mitarbeiter einer externen Firma

Ermittlungen gegen Schrankenwärter nach tödlichem Unfall in Seesen

Seesen - Nach der tödlichen Kollision eines Motorrads mit einem Personenzug im Kreis Goslar hat die Polizei ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen einen Schrankenwärter eingeleitet.

Die Ermittlungen hätten ergeben, dass die Schranken zum Unfallzeitpunkt geöffnet waren, teilte die Polizei am Freitag mit. Dem 47-jährige Schrankenwärter einer externen Firma werde zudem ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr vorgeworfen.

Bei dem Unfall war ein 56 Jahre alter Motorradfahrer aus dem Kreis Göttingen am Donnerstagmorgen auf dem Bahnübergang der Strecke Kreiensen - Bad Harzburg nahe Seesen von einer Regionalbahn erfasst und tödlich verletzt worden

Der mit 20 Reisenden besetzte Zug war zum Unfallzeitpunkt mit dem üblichen Tempo 100 unterwegs gewesen. Warum die Schranke geöffnet war, ist offenbar noch unklar. Die Polizei hat die Blackbox des Zuges und die Gleissicherungsanlage beschlagnahmt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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