Polizeibericht

Schwangere kracht mit Auto in Lkw: Beifahrer tot

Auf einem Polizeiauto wird der Schriftzug „Unfall“ angezeigt.
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In Cloppenburg ist ein 31-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Ein 31-Jähriger stirbt in Cloppenburg bei einem Verkehrsunfall. Er saß mit einer schwangeren Frau im Auto, als diese einen Sattelzug rammte.

Cloppenburg – Ein 31-jähriger Mann kommt am Donnerstagnachmittag, 18. Juni 2021, bei einem Verkehrsunfall in Cloppenburg ums Leben. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall auf der Bundesstraße B72 in Fahrtrichtung Friesoythe. Dabei rammte die schwangere Fahrerin des Unfallautos einen Sattelzug.

Stadt in Niedersachsen:Cloppenburg
Fläche:70,63 Quadratkilometer
Einwohner:35.966 (Stand: 31. Dezember 2020)
Vorwahl:04471
BürgermeisterWolfgang Wiese (CDU)

Schwangere Fahrerin rammt Sattelzug in Cloppenburg: Anhänger kommt beim Überholen ins Schlingern

Eine 26 Jahre alte Frau war mit ihrem 31-jährigen Ehemann am Donnerstagnachmittag im Auto mit Anhänger in Richtung Friesoythe unterwegs, als das Unheil seinen Lauf nahm, teilt die Polizei mit. Zunächst überholte die 26-Jährige an einer zweispurigen Stelle einen anderen Wagen. Beim Einscheren allerdings kam der mit Steinen beladenen Anhänger ins Schlingern, infolgedessen geriet die 26-Jährige mit ihrem Fahrzeug in den Gegenverkehr. Dort rammte sie schließlich mit ihrem Auto den Sattelzug eines 43-Jährigen.

Bei dem Zusammenstoß wurde der 31-jährige Ehemann der Fahrerin zunächst im Auto eingeklemmt. Er verlor das Bewusstsein, auch die Atmung setzte bei ihm aus. Einsatzkräfte der Polizei bargen ihn aus dem Fahrzeug, der Rettungsdienst reanimierte ihn an der Unfallstelle. Dennoch starb der Mann noch vor Ort.

31-Jähriger stirbt bei Unfall in Cloppenburg: Unfallverursacherin und Sattelzugfahrer kommen ins Krankenhaus

Die 26-Jährige, im siebten Monat schwanger, kam per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Zu ihren Verletzungen konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. Der Fahrer des Sattelzugs kam vorsorglich ins Krankenhaus. Der Sachschaden der beteiligten Fahrzeuge beläuft sich auf etwa 20.000 Euro.

Insgesamt ist die Zahl der Unfälle während der Corona-Pandemie rückläufig. Dennoch: Am Gefährlichsten bleiben nach wie vor die Landstraßen in Deutschland. Denn rund 58 Prozent aller tödlichen Unfälle passieren auf Landstraßen*. Das geht aus einer Mitteilung des statistischen Bundesamtes hervor. Erst am Sonntagabend, 14. Juni 2021, war ein 23-Jähriger bei einem Unfall im Kreis Göttingen ums Leben gekommen. Der junge Mann prallte mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum. * kreiszeitung.de und merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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